Montag, 22. März 2010

Projekt Pommes: Step by step

Okay, also nachdem Mr. C auf ein wirkliches High End-Projekt hingewiesen hat, ist das hier natürlich eher Butter und Brot. Aber wie war das doch gleich? Lieber ne Blinde im Bett als ne Taube auf dem Dach? So ähnlich...

Na jedenfalls haben wir die "Lufttaschen" und Verstärkungsbleche aufgesetzt. Man sieht, dass hinten unten an der "Tasche" noch ein Blech angefügt wurde. Da war was weggeknuspert. Ich hätte in diesem Fall einfach unten dicht gepunktet und gut. Nicht so mein Edelschweißer: Doc Schrott hat nachgefertigt und war ziemlich entrüstet: "Du willst doch wohl JETZT nicht das Pfuschen anfangen?" 'Tschuldigung. Dachte ja nur, dass das später ohnehin nie wieder einer sieht...

Ansonsten haben wir noch schön "Klebt & dichtet" von Würth aufgetragen. Alter! Das klebt nicht nur wie Bärenscheiße, das IST Bärenscheiße! Aber viele Schrauber schwören drauf.

So, nun noch die Mini-Durchrostung am Dach, eine Stelle an der Schraubkante, die wir erst im (erneut) abgehobenen Zustand dran kommen und dann alle Anbeuteile noch mal probehalber anbauen – dann darf der Lacker ran.

Montag, 15. März 2010

Projekt Pommes: Die letzte fiese Stelle

Die Nacht zum Samstag gehörte mal wieder der Fahrt nach Bergkamen. Das Projekt wartete. Am Morgen kurz mal beim Daniel vorbeigeschaut, ab Mittag dann ab an den Vari. Das hier ist das letzte Blech, das aus Rostgründen von der Karosserie getrennt wurde. Ein Teil der rechten Lufttasche hinten unter dem Kotflügel:
Das hier ist die "Tasche" samt (noch fehlendem) Wasserablauf. Wir hatten alles alte und schon von einem Vorbesitzer nachgefertigte Blech sorgsam rauspräpariert. Allerdings war uns das vorgefundene Blech letztlich zu schlecht angepasst.
Also auf zu einem letzten Eigenbau mit Schraubstock und Hammer:
Eingeschweißt und mit Trenn- und Schruppscheibe die Schweißpunkte glätten. Anschließend alles schön mit der Drahtbürste sauber machen:
Apropos Drahtbürste: Einmal das Dingen auf der Flex habe ich dann noch am Dach angesetzt. Während der ganzen Restaurierung war unser Spruch immer: "Aber wenigstens ist das Dach nicht durchgerostet." Denkste! Aber hier ist es nur ein kleines Blech. Und der Entschluss, das Dach auch lackieren zu lassen, war ohnehin schon gefasst:
So, nu is auch die Rundung an Ort und Stelle. Alles schön verschleifen und dann noch rot grundieren. Fertig soweit. Nun fehlen nur noch die Außenbleche und zwei Versteifungen. Die sind kommendes Wochenende dran, aber erst werden noch die Nähte und Sicken mit Dichtmasse verzogen. Deshalb bleiben die Bleche also vorerst noch beiseite:
So sieht alles von unten aus. Hätte vielleicht noch schöner werden können. Aber es ist alles stabil und vor allem rostfrei.
Eigentlich sollte dann Feierabend sein, aber wir haben dann doch noch den Rahmentunnel aufgetrennt, denn das Röhrchen für das Kupplungsseil muss ja noch rein. Und so kann man besser arbeiten. Außerdem ist das Tunnelunterblech ziemlich verbeult. Das wollen wir noch wieder schön glatt dengeln. Soll ja alles wieder schön werden:
So, das war mal wieder ein Samstag, an dessen Ende ich dann auf Ingos Party eingeschlafen bin. Aber es wird immer besser mit dem Vari. Schritt für Schritt. Ende März geht es zum Lackierer. Der Termin steht. Und wenn alles glatt geht, dann ist Pommes zu Spa fertig. Exakt ein Jahr, nachdem die Arbeiten losgegangen sind. Wenn alles glatt geht...