Samstag, 30. April 2011

Projekt Pommes: Suchbild

Zwischen diesen Bildern liegt eine komplette Restaurierung. Aber es sieht aus, als hätte sich fast nichts getan. Das obere Bild ist aufgenommen worden Anfang August 2009, das untere an Ostern 2011. Der TL hat immer Wache gehalten an Pommes' Seite. Wenn ich vorher gewusst hätte, was da auf mich zukommt - ich hätte es nicht getan. Aber nun rückt die erste Ausfahrt im Vari langsam aber sicher näher. CU in Hannover. Mal wieder im TL. ;-)

Und wieder ein KDF-Käfer entdeckt

Schon vor ein paar Monaten geisterte ein Bild über Facebook durchs Netz, das einen orangenen Brezel auf einem Dach zeigte. Nun gibt es die komplette Story bei TheSamba . So wie es aussieht, ist es ein Typ 60 von 1943 auf Kübel-Fahrgestell. Ursprünglich wahrscheinlich khaki lackiert gewesen wie die Karren fürs Afrika-Corps. Gefunden wurde der Wagen von litauischen VW-Enthusiasten wieder einmal in Litauen, so wie schon der VW 38 der Grundmanns. Ich mag Litauen ;-).

Bis nachher in Hannover!

Freitag, 29. April 2011

Projekt Pommes: Seine in aller Stille vollzogene Vermählung gibt bekannt...

Mal nur Details. Es war eine Traumhochzeit! Zwar hat der scheiß gelbe Blütenstaub echt genervt, aber ansonsten war's geil. Zwei Mann, zwei Ecken und: Rumms!!!! Sitzt, wackelt, hat Luft! Und da wir einige der verzinkten Schraubkanten-Platten überhatten, sind die nu auch unter der Rücksitzbank. Wie beim Käfer. Sieht doch janz jut aus, wo ey??
Saugend, schmatzend! Überall legte sich die Dichtung perfekt an.
Nach außen hin ist alles komplett und peinlich genau mit Würth Klebt & Dichtet versiegelt worden. Eigentlich ist ja eine solche Karosserie als "offene" Karosserie konzipiert. Heißt: Wasser soll nach unten abfließen können. Wohin das führt, zeigt jeder alte Wagen. Schon beim TL habe ich das vor fast 20 Jahren für Blödsinn gehalten und ihn nach unten komplett dicht gemacht. Hält bis heute. Ohne Hohlraumversiegelung! Und der Vari IST nun versiegelt. Ach so: Hatte ich ja gar nicht erzählt: Ich habe da zwischenzeitlich noch mal selbst Hand angelegt, weil der "Experte" einige Hohlräume übersehen hatte damals. Bei diesem Vari rostet jetzt so schnell nix mehr.
Alles dicht, alles gut. Nur einmal mit der Kartusche abrutscht ;-). Aber der Fleck ist auch inzwischen beseitigt.
Ich liebe diese Schraubkante! Schade, dass das alles wieder dreckig werden wird. Aber Pommes wird ein Fahrzeug werden. Keine Trailerqueen. Und für die Puristen: JA, die Wagenheberaufnahmen fehlen. Wer hebt an den Dingern schon ernsthaft einen VW hoch? Das sind einfach nur üble Rostfänger. Weg damit!
Als nach der Hochzeit das erste Bierchen offen war, kam uns noch ein Maikäfer besuchen. So wurden wir an Ostersamstag um etwa 23 Uhr an das Treffen erinnert, zu dem eigentlich dieser Vari hätte rollen sollen. Ziel verfehlt. Aber wir leben trotzdem und werden Spaß haben, wenn wir uns morgen abend alle sehen! Ick freu mir drauf!

Donnerstag, 28. April 2011

Projekt Pommes: Hochzeitsvorbereitungen

Endlich, endlich, geht es an Pommes weiter! Zu dritt hatten wir ja vor einiger Zeit das Häuschen provisorisch auf die Bodenplatte gesetzt. Weitere Anpassungen hatte ich anschließend allein erledigt. Im linken Radhaus vorn wollte etwas noch nicht so, wie ich wollte. Das hatte ich die Tage mal gemacht und noch ein par Kleinigkeiten mehr. An Ostersamstag ging es dann mal wieder richtig zu Werke. Denn vor der endgültigen Montage musste noch einiges geschehen. Also erstmal Holzklötze zwischen Aufbau und Rahmen. Hmmmm. Eigentlich auch cool - hinten so richtig hochlegen, die Fuhre ;-)))))
Die Rückbankhalter hatten wir ja vergessen. Etwas ärgerlich, aber es wartete noch eine weitere Schweißarbeit.
Ich hatte ja Sorge, dass alles nicht wirklich passt. Die Bodenplatten hingen so weit unten, aber die Löcher der Schraubkante standen fast perfekt übereinander. Es war nur wenig an den Löchern zu schleifen (an der Beifahrerseite). Und nachdem die erste Schraube gegriffen hatte, zog sich der Boden perfekt ans Häuschen. Probe bestanden. So weit, so gut.

Aber Genosse Anhängerkupplung wartete ja auch noch. Und mit der AHK warteten auch die Einschweißbleche. Vorher noch eben die Gewinde der Stoßstangenaufnahme etwas von Farbe befreien (mit einem Gewindeschneider). Drei Mal ohne Probleme. Vierter Mutternstein: Zack! Bei der ersten Umdrehung abgerissen. Na herzlichen Glühstrumpf! Da hat aber mal wer gepuscht vor X Jahren. Also aufbohren, Mutternstein neu verpunkten, dabei den Gewindeschneider natürlich auch noch zerstören (aber man hat ja Ersatz) und weitermachen. Am Ende sitzt die AHK wie sie soll.
Nun konnten auch vorne Klötze zwischen Achse und Aufbau. Die Chassisdichtung wurde mit Würth Klebt & Dichtet zunächst fixiert, eingeschnitten, mit Klebeband provisorisch an den Ecken gehalten...
... und dann geguckt, ob alles richtig sitzt. Der große Moment konnte kommen. Dumm, wenn man bei so einer Aktion nur zu zweit ist. Da kann viel schiefgehen. Wie es geklappt hat, erfahrt ihr morgen!

Mittwoch, 27. April 2011

Projekt Pommes: Behördenkram - Halbfinale

Am 21.4. bekam ich Post vom Straßenverkehrsamt: Der aufgebotene Brief als Ersatz für den vom Vorbesitzer verschlampten Brief ist endlich eingetrudelt. Damit gehört mein Variant nun auch offiziell mir, auch wenn da im Brief derzeit noch was anderes drinsteht ;-))).

Dienstag, 26. April 2011

Bye, bye, Vectra! Hallo Octavia!

Und auch der Vectra meiner Eltern ist nun weg. Der Youngtimer aus erster Hand wird künftig vom Schwiegervater meines besten Freundes bewegt werden. Seinen Platz in der Garage übernimmt ein Neuwagen: ein Skoda Octavia 1.6 TDI 105 PS Combi. Den hatte ich bestellt, als ich noch in München gearbeitet habe und dachte, dass das noch ne ganze Weile so bleiben wird. Nun brauche ich ihn eigentlich nicht wirklich, aber meine Eltern fanden, dass der Vectra ruhig ersetzt werden könnte. Also wird der Blaue sowas wie ein Familienfahrzeug. Für mich ist wichtig: Anhängerkupplung (abnehmbar), verstärktes Kühlsystem und 1400 Kilo Zuglast. Damit man in Zukunft auch mal n Schlachtwagen holen kann oder so.
Die Konstante im Team bleibt der gute alte TL. Dem macht keiner den Platz streitig!
Tja, leider gab es den Octavia in der Sparversion, die ich bestellt habe (die bei Skoda nennen das Vorteilspaket), nicht mit roten Sitzen. Ich werde damit leben.

Montag, 25. April 2011

Feiertagsfoto

Gesehen und geborgt hier. Einfach nur ein schönes Foto! Schicken Ostermontag Euch allen!

Bye, bye, Dicker!

Nach etwas über 10 Jahren und fast 240.000 Kilometern ist er nun weg, der Skoda Octavia. Im Oktober 2000 habe ich ihn als Neuwagen gekauft. Am meisten werde ich die damals eigens bestellte rote Innenausstattung vermissen:
Sein zweites Leben verbringt er nun in Tschechien. Ich hoffe, dort wird irgendwer seine 110 PS und seine Zuverlässigkeit schätzen. Ich wollte nicht erleben, wie die Reparaturen losgehen. Und da wäre sehr wahrscheinlich in nächster Zeit was auf mich zugekommen. Die Anzeichen mehrten sich.

Sonntag, 24. April 2011

Weiter geht's!

Es hat sich viel getan in den letzen Tagen, ich habe nur keine Zeit zu bloggen. Der Job sorgt für lange Arbeitstage. Arbeitstage, die zum Glück sehr viel Spaß machen. Aber nu is Ostern. Zeit für ein Update!
Fangen wir vorn an: Mein Klappwohnwagen, der Messager "La Vagabounde" ist endlich bei mir. An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank an den Vorbesitzer Willi L., in dessen Halle er auch nach meinem Kauf ein paar Monate verweilen durfte! Nun endlich habe ich die perfekte Halle in exakt 2600 Metern Entfernung zu unserem Haus gefunden. 20 Euro im Monat für (bislang) einen Stellplatz in einer praktisch neuen Halle. Viel besser geht es nicht! Vergangenen Samstag habe ich ihn "heimgeholt". Am Donnerstag wurde er dann umgemeldet. Den Innenausbau möchte ich noch ein wenig verändern. Wenn der Vari fertig ist. Zum Vari und zu anderen automobilen Stories der vergangenen Tage lest Ihr ab heute erstmal wieder regelmäßig hier. Es muss ja mal weitergehen!

Samstag, 9. April 2011

Youngtimer sucht Heimat

Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen. Und Sie haben Recht! Das ist ein Opel. Jepp. Um genau zu sein: Der Vectra meiner Altvorderen. Der Gute is nu 20 Jährchen alt und hat knappe 72.000 km auffe Uhr. Er soll uns verlassen. weil sein Nachfolger mit den Hufen scharrt und in die Garage will. Muntere 90 Pferdchen, ein Stereokassettenradio, Schiebedach, ein hervorragender Pflegezustand und ein frisches Rentnergraumetallic warten auf eine zweite Hand. Also wenn ihr wen wisst, der Spaß an dem Hobel hat: Darf sich gern melden. Kost nich die Welt. Wichtig ist nur, dass er noch ne Weile lebt. Mail-Addy steht in der Seitenleiste. Und einen Strauß Bilder habe ich auch. Hier fünfe davon. Aufgenommen heute vormittag:





VERKAUFT!