Dienstag, 25. Oktober 2011

VW 1600 A mit Typ 4 zu verkaufen. Der Preis ist heiß!

Dieser VW 1600 A steht nun schon Wochen im Forum der Typ 3-Fahrer rum. Niemand will da ran. Verstehe ich nicht, denn ich kenne den Wagen. Der Besitzer hat ihn eingehend beschrieben und nichts verschwiegen. Für 4600 Euro einen Typ 3 kaufen, der seit Jahren einen Typ 4 eingetragen hat und mit wenigen Handgriffen wieder fit ist??? Genial! Finde ich jedenfalls. Beschreibung folgt unten. Kontakt stelle ich gern her.



Verkaufe nach langem Überlegen meinen VW 1600A Stufenheck mit Typ 4 Motor

EZ 06/1968, TÜV abgelaufen, AU – befreit, genauer Km Stand unbekannt, Tachostand jetzt xx.xxx km, ich bin als 5. Halter im Originalbrief eingetragen, Fzg ist seit Juli 2008 stillgelegt

Sonderausstattung innen:
Lederlenkrad Raid 36cm, Drehzahlmesser (Zubehör), Öltemperaturanzeige VDO, elektr. Scheibenwaschpumpe, Stoffsitze rot,

Sonderausstattung aussen/technisch:
Lemmerzfelgen 5,5J x 15 ET26 mit 185/65er Reifen, Bilsteinstoßdämpfer, Frontölkühlung, Anhängerkupplung, Umbau auf Schräglenkerachse, Umbau auf
Typ 4 Motor 55kW / 75 PS

Preisvorstellung EUR 4.600

Km-Stand ist jetzt 11.949 laut Tacho, real wohl 211.949, aber auch 311.949 kann ich nicht ausschliessen.
Der Typ 4 ist seit ca 23.000 km drin und hat wirklich nicht mehr gelaufen. Ich hatte ihn von einem befreundeten Käferfahrer gekauft, als der das Hobby aufgab. Er hatte den Motor von einem Freund, der bei Riechert arbeitete, neu aufbauen lassen. Es ist ein 1,8 L mit 41/34er Ventilen und 1:8,6 Verdichtung. Die "nur" 75 PS kommen durch die kleinen Lufttrichter in den Vergasern (Ex-Industriemotor).
Als Zündung ist eine Transistorzündung vom 2,0 Liter CU verbaut.

Thema Rost :
Das ist bei diesem Wagen eher überschaubar. 1992 wurden nach dem Kauf die Seitenwände im Kofferraum, kleine Stellen an den Endspitzen hinten und eine kleine Stelle unter der Sitzbank geschweisst. Der rechte Kotflügel wurde hinten unten geschweisst. Davor wurde schon einmal in der Reserveradwanne geschweisst.
Aktuell muss neben der Wagenheberaufnahme rechts und das Stufenblech links geschweisst werden. Die beiden vorderen Kotflügel rosten hinten unten auch wieder ordentlich.
Die Lackierung von 1992 hat leider auch gelitten, es gibt mehrere Stellen mit Lackmängeln.

Weitere Mängel :
- die Lichtmaschine macht Krach, muss ausgetauscht werden. Ich gebe noch eine dazu.
- ein Scheinwerfer ist etwas feucht.
- Der Blinkerhebel muss getauscht werden, damit man mal endlich die Parkleuchten anschliessen kann.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Wandtattoo

Da der Autowagen fertig ist, kann ich mich um andere Baustellen kümmern, die schon länger anstanden. Zum Beispiel die Badsanierung, die nun Gott sei Dank kurz vorm Abschluss steht. Tapeziert und gestrichen hatte ich schon, da lief mir auf ebay ein Wandtattoo in Typ-3-Form übern Weg. 60 breit, 50 hoch. Geil! Für somewhat 15 Euro geordert, aufgeklebt. Yeah!

Und für die, die mein Badezimmer kennen: Keine Panik, die psychedelischen Wandfliesen sind geblieben, wie ihr seht.

Pommes spult indes munter Meilen ab. Wir sind nun bei fast 600. Gestern haben wir das Hermannsdenkmal bei Detmold besucht, sind sozusagen in die Fußstapfen der Familie getreten. Oma war wohl als erste dort, so ca. 1936.

Paar Kleinigkeiten am Vari sind noch zu tun. Irgendwas quietscht, die Spritleitung muss noch besser verlegt werden, das rechte Aufstellfenster vorn pfeift ein wenig bei Tempo 135 laut Navi ;-). Auf dem Rückweg durfte Pommes mal ein wenig schneller fahren: Kurzzeitig 4500 U/min laut DZM, der aber ein wenig voreilt. Macht schon Spaß, wenn der Bolide mal richtig in Schwung ist...

Schönen Wochenstart Euch allen!

Freitag, 7. Oktober 2011

So, ihr Typ 3-Experten...

Preisfrage: Was ist das für ein Spiegel? Typ 3. Is schon klar. Ich kenne frühe Typ 3-Spiegel aber nur mit verchromtem Fuß und nicht in Mattschwarz. Wer hat ne Idee? Standard?



Mittwoch, 5. Oktober 2011

Hektor burnt!

Nur mal so als kleiner Nachtrag zur Abschlussparty. Hektor ist ein Tier. Und er burnt nur links. Immer. Und das mit 34 PS ;-)))))))

video

Projekt Pommes: Improvisation ist alles

Eben habe ich mal die Fotos der letzten Zeit vom Handy runtergeladen. Dabei stieß ich auf dieses leicht unscharfe Foto, das mich an eine kleine Geschichte erinnerte.
Manche Repros, die man heute so bekommt, entsprechen nicht den originalen VW-Spezifikationen – auch wenn man sie dort kauft, wo man die Einhaltung solcher Spezifikationen erwarten würde. Das ist sicherlich ärgerlich, aber mit ein wenig Improvisation geht alles. Was man hier mit ein wenig Phantasie erkennen kann, ist die Betätigung der rechten Heizbirne. Der zugekaufte Repro-Zug war zu kurz. Nur wenig, aber eben so viel, dass nun ständig etwas Heizluft in den Innenraum strömte. Das kann an heißen Tagen ziemlich nervig sein.
Also habe ich mal wieder im Keller geschaut, was die Altbestände von Opa so hergeben. Ich fand etwas, was ich für einen Elektrostecker halte. Hinten mit Madenschraube und Loch, um ein Kabel hineinzustecken und zu fixieren, vorn mit einem Rundstecker, um ihn in eine zugehörige Dose zu stecken. Das Loch war für den Zug zu klein. Das habe ich aufgebohrt. Der Stecker war für den Halter am Betätigungshebel zu dick, den habe ich dünner gefeilt. Ergebnis: Heizzug um genau das Maß, das ich brauchte, verlängert. Mit Improvisation geht eben alles. Ich kenne Menschen, die jahrelang mit Blumenbindedraht als Gaszug durch die Gegend gefahren sind und hoffe, dass das hier mindestens ebenso lang hält.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Projekt Pommes: Pommes wird Fotomodel


Nächtliches Fotoshooting in Meppen auf dem GAC-Meeting. Ganz links das Ex-COE-Sven-Auto, das nun Manuel B. fährt, daneben Pommes, dann der Wagen von Dicken und dann der von GAC-Kai. Und trotz Tieferlegung is mein Vari mal wieder der höchste. Dafür der einzige mit ganz regulärem H-Kennzeichen ;-) Danke an Pat für die Bilder. Auf seinem BLOG gibt es noch mehr davon.

Montag, 3. Oktober 2011

Projekt Pommes: Krankenbesuch

Mit der Leihspritpumpe und frischem Öl (die ersten 597 km standen schließlich schon als 371 Meilen getarnt auf dem Tacho) ging es heute unter anderem zu Ingo, dessen Limo leider an einem abgerissenen Ventil laboriert. Über den Winter soll dem Beigen eine umfassende Pflege zuteil werden. Ein wenig Rost gilt es zu bekämpfen und eben den Motor wieder fit zu kriegen. Schon seltsam, dass die Limo gerade dann lahmt, wo mein Vari wieder laufen lernt. Halt durch, Ingo! Das wird alles wieder!

Sonntag, 2. Oktober 2011

GAC-Abschlusstreffen

German Aircooled hatte eingeladen zum Saisonabschluss. Diesmal fand das Event im Emsland statt: im malerischen Meppen-Fullen bei den Blech Scrapers. Die hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und den Wettergott bestochen. Geilstes Wetter, noch geilere Location und so ganz nebenbei das erste Treffen für Pommes. Die Anreise m Freitagabend verlief problemlos – bis auf den Marder, der mir fünf Kilometer vor der Abfahrt Twist auf der A 31 vors Auto lief. Für den kleinen Nager ging's leider tödlich aus. Pommes blieb unbeschädigt.
Danny sorgte für ordentlich Partybeschallung und für eine überraschende Rückfahrt. Doch dazu später mehr.
Erstmal wurde gefeiert.
Kräftig gefeiert.
Es stoben die Funken.
Es wurde gekuschelt.
Und am nächsten Morgen wurde geburnt, geburnt, geburnt. Hektor ist halt ein Tier.
Jeder durfte mal ran. Breites Grinsen inklusive.
Es waren insgesamt vier Kurzschnauzer-Varis auf dem Platz.
Und ein 3-Liter-Granada Turnier in Vollausstattung. Der Hammer!!!!!!!!
Schon eine schöne Fazzeuchversammlung.



Uli kam mit dem Lowmiler vorbei. Im Hintergrund burnt mal wieder Hektor...
Three of a kind.
Dann gings auf eine kleine Ausfahrt durch Emsland zu einer Kartbahn und an einen Badesee, wo wir dann an einem 1. Oktober munter schwimmen gingen.
Pommes gefiel es am Badesee so gut, dass er da bleiben wollte. Die Spritpumpe förderte nicht mehr. Schön wieder Sprit per Mund angesaugt (eklig!) und wieder zurück zum Treffengelände, wo Rico (Stuntfahrer) burnte. Das wird mal n echter Piston-Head.
Schöne Ärsche
Tja und dann kam die überraschende Rückreise. Danny konnte nicht mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, der Bernie-Bus zog also seinen Eriba Pan nach Meppen. Doch Sven samt Bus mussten früher weg.
Aber es gab ja ein Ersatz-Zugfahrzeug:
So geschah es, dass Pommes gleich mal zeigen musste, ob er einen Wohnwagen von stattlichen 640 Kilo Lebendgewicht über 200 Kilometer ziehen kann.
Er kann! Als ich dann bei Danny vom Hof fuhr, kam ich noch 200 Meter weit. Dann verabschiedete sich die Spritpumpe komplett. An einer besseren Stelle hätte diese Panne nicht passieren können. Danny brauchte nur ins Regal zu langen – schon war eine Pumpe gefunden, die nun ihren Dienst leihweise im Vari verrichtet. Ich werde meine Pumpe nochmals zerlegen. Irgendwas ist bei der Überholung wohl schief gegangen.

Ganz herzlichen Dank an die Blech Scrapers für ein wundervolles Wochenende! Ein schöneres erstes Treffen hätte ich mir für Pommes nicht wünschen können. Nur nach Dorsten habe ich es nicht geschafft, freue mich aber, im Netz bald schon viele Fotos auch von diesem Treffen sehen zu können.

Schönen 3. Oktober Euch allen!