Samstag, 25. April 2015

Das Phantom: Immer feste druff!

Vermutlich ist die Vorderachse vom Phantom reichlich inne Fritten. Also habe ich mir heute vom Doc eine andere Vorderachse beschafft und dann erstmal die Achsschenkel und die Traggelenke runtergekloppt. Immer wieder ein Vergnügen. Aber ich bin stolz auf mich! Mir ist nicht eine Schraube abgerissen! Immer schön mit Rostlöser einweichen, paar mal kloppen, wieder Rotlöser draufträufeln, warten, etc. Und dann nach ein bisschen Kawumm mit dem großen Hammer – läuft. Die 30er Feingewindemuttern an den Traggelenken waren allerdings wie eigentlich immer völlig verrostet. Keine Chance. Der Doc zerkloppt die immer mit nem Meißel. Ich habe dann mal die Flex mit dünner Trennscheibe bemüht. Das ist irgendwie eleganter.
Aber für diese Vorderachse hat sich das gelohnt. Die ist makellos. Die Lager sind auch noch in Ordnung. Saubermachen, lackieren, abschmieren, neue Traggelenke und Achsschenkel für kleine Bremsanlage dran – fertig! ;-) Najaaa, nicht ganz fertig. Die Drehstäbe müsste ich dann auch noch mal eben lösen und zwei Zähne weiter wieder einrasten lassen......
So, und hier noch n Traumfoto. Aber im Original sieht der Chrom nicht mehr sooooooo gut aus. Habe heute geputzt, was die Tube Autosol hergab. Vom Ralle hatte ich ja ne sehr gute vordere Stoßstange käuflich erworben. Und heute beim Doc habe ich noch eine Ersatz-Stoßstange mitgenommen. Die ist etwas schlechter als die von Ralle. Eigentlich ist Ralles Teil so gut, dass es notfalls auch für Pommes reichen würde, falls mal was mit seiner Stoßstange passiert. Also kommt jetzt das heute erbeutete Teil am Phantom zum Einsatz. Ralles Teil wird zusammen mit einer weiteren sehr guten hinteren Stoßstange eingelagert.
Keines der Chromteile ist optimal. Aber alle sind noch soweit okay. :-) 

Ach ja: Burkhard, mein Lackierer war heute auch da. Wir sind uns schnell über alles einig geworden. Anfang Mai geht das Phantom zum Lacker. Ebenfalls noch im Mai geht wahrscheinlich auch der Motor weg zum Stecken. Dann habe ich die Garage frei, um allen möglichen Kleinscheiß aufzuarbeiten, zu lackieren und zu optimieren.

Donnerstag, 23. April 2015

Das Phantom: Nebel kommt auf...


Habe auf der Techno Classica ein rotes Glas ergattert! Nun kann ich einen Rückfahrscheinwerfer als Nebelschlussleuchte verwenden. Juhu!

Montag, 20. April 2015

Auf der Techno Classica...

Es war ja wieder mal Techno Classica. Und ich war dort. Die 190.000 Besucher, die die Siha als Zahl angibt, finde ich persönlich ein wenig hoch gegriffen. Aber ich war auch nur Mittwoch, Samstag und Sonntag da. Die Preisgestaltung der zum Verkauf stehenden Autos war wie immer im obersten Bereich. Aber die Preise werden gezahlt. Insbesondere die VW Busse waren fix mit "Verkauft"-Schildern versehen. Der hier gezeigte weiße TL aus den Niederlanden war mit 14.500 Euro ausgepreist. Verkauft. Ob für den Preis oder weniger, weiß ich nicht. Aber viel billiger ist er gewiss nicht weggegangen.
Ansonsten gab es viel seltenes Blech zu sehen. Und wir von der VW Typ 3 Liebhaber e.V. hatten viel Spaß. Auch die Clubstand-Party aller VW-Clubs gemeinsam mit der AutoStadt und Volkswagen Klassik sowie dem Classic Parts Center war ein voller Erfolg. Nur der Sonntagmorgen war ein wenig verkatert ;-). 
Unser Clubstand-Motto "Quasimodo – Der Bucklige aus Wolfsburg" zum 50. Geburtstag des VW 1600 TL wurde mit viel Schmunzeln quittiert. Immerhin Platz 12 bei den Clubständen haben wir damit gemacht. Gewonnen haben die Fiat 500-Freunde mit einem sensationellen Bausatz. Auf Platz Zwei kamen Opel Rekord C/Kadett-Freunde mit ihrer klasse Razzia-Szene im Rotlicht-Etablissement "Aus-Puff". Sehr gut gemacht!!! Die TC macht immer wieder Spaß. 
Teuer war diese Messe schon immer. Ob sie damit bestehen kann gegen die sehr guten Messen in Bremen und Stuttgart und gegen Veranstaltungen mit neuem Konzept wie etwa Klassikwelt Bodensee, wird die Zukunft zeigen. Keine Freunde dürfte sich der Veranstalter Siha mit der Ausladung von Clubs, bzw. mit der radikalen Verkleinerung von Standflächen für Clubs gemacht haben – und angeblich sollen die Clubs teilweise erst kurz vor der TC erfahren haben, dass sie nur kleine oder gar keine Stände mehr haben. An ihrer Stelle: Gewerbliche Autohändler in Halle 1a. Ziel der Veranstalter: Mehr Besucher in Halle 1a leiten. Das hat immerhin geklappt. Messe ist halt Business. Und mit Oldtimern lässt sich derzeit gut Geld verdienen. Das mag man verurteilen als Verrat an der Szene. Zweiklassengesellschaft und so. Würde ich nicht so hoch hängen. Denn Messen waren noch nie Szene. Clubstände hin oder her. Szene ist 1. Mai. Oder Geeste. Und da sehen wir uns :-D


















Sonntag, 12. April 2015

Das Phantom: Erster Sonnenbrand des Jahres!

Ich habe den ersten Sonnenbrand in diesem Jahr! Und warum? Deshalb:


Und das kam so: Am Phantom musste noch einiges geschweißt werden:
1. eine C- und beide A-Säulen jeweils an den Festerrahmen
2. jeweils eine kleine Stelle an beiden vorderen Kotflügel
3. beide Türen - eine am Boden, die andere am Spiegelloch
4. beide hintere Kotflügel jeweils am Radlauf ganz hinten (alte Schraubenlöcher)
5. Halter für Bremsflüssigkeitsbehälter einsetzen
6. Frontmaske an ein paar kleinen Stellen.

Und dann war da noch der Straßenräubers-Pavillon, der an zwei Füßen seine Halter eingebüßt hatte. Auch die mussten angeschweißt werden.

Problem: Ich kann nicht schweißen. Also habe ich mich an Arnsberg-Andy vonne Räubers gewandt. Der hat ein Schweißgerät und die nötige Erklär-Geduld... und (wie ich finde) einen gewissen Wahnsinn in den Augen! Am Samstagmittag kam er an. Und blieb bis spät am Abend.


Am Räubers-Pavillon habe ich geübt. Wir haben mal alles so gelassen. Könnt ihr euch am 1. Mai angucken und lachen. :-D Aber immerhin: EINE richtig gute Naht hatte ich hinbekommen.

Mit wenig Strom und vielen guten Ratschlägen habe ich mich dann erst mal in den nicht sichtbaren Bereichen des Phantoms rumgetrieben. Auf das Einsetzen von Blechen habe ich verzichtet (noch), denn da kommt ja noch Filz und Kunstleder drüber:
Dann folgte irgendwann die beschissenste Stelle. Irgendein Idiot hatte wohl irgendwann mal an der Beifahrertür das Spiegelloch zugebraten. Nach dem Tauchbadentlacken und Entrosten sah das mal so richtig scheiße aus. Außerdem wollte ich ja auch wieder einen Spiegel montieren können. Kamerakind Andy und ich haben die nächsten Schritte festgehalten:



Es folgte der Blechzuschnitt, Festlegung des Loch-Ortes, Loch bohren, auffeilen und das Einschweißen eines Original-Gewindes samt Grundplatte, das ich aus einer anderen Tür operiert hatte und frisch gersandstrahlt vorlag.





Noch Fragen? Geht doch! Ich möchte nicht behaupten, dass ich jetzt schweißen kann. Aber immerhin – es hat gereicht.

Der Rest waren Fingerübungen:
 Rekord-Scheißgerät am späten Samstagabend.
 Helden der Arbeit.
 Grundierung trocknet.
Fertig!

Nun noch eine kleine Geschichte aus der Reihe: "Dramen am Rande". Stellt Euch vor, Ihr glaubt, an alles gedacht zu haben, was zur Arbeitsvorbereitung gehört. Ihr habt sogar den lieben Andy nochmals angerufen und gefragt, ob das Schweißapparat auf 380/400 Volt läuft oder 220/240. Stellt Euch vor, dass Andy sogar genügend Verlängerungskabel für 380 Volt-System hat, damit man von der alten Waschküche bis in die neue Garage gelangt. Und dann stellt Euch das Gesicht zweier Schrauber vor, die feststellen, dass der 380-Volt-Stecker einen etwas kleineren Durchmesser hat als die 380-Volt-Steckdose. Zwei große Fragezeichen. Anruf bei meinem guten Freund Jörg K., Elektriker von Beruf. Danach Gewissheit: Es gibt ZWEI Starkstromsysteme. Eines mit 16 Ampere abgesichert, eines mit 32 Ampere. Super. Das Kabel war ein 16er, die Dose natürlich eine 32er. Lösung? Nicht statthaft nach VDE, aber geht: In den Baumarkt fahren, einen 32er Stecker und ein 16er Verlängerungskabel holen, Stecker umschrauben, reinstecken, restliche Kabel anschließen, Schweißgerät einstöpseln – läuft. Zumindest solange, bis ein Kurzschluss auftritt. Denn dann ist das Zuleitungskabel die Sicherung. Deshalb sollte man sowas nicht machen. Aber das Gerät war ja in Ordnung. Dennoch: Elegant ist anders. Hat uns ne Stunde gekostet das Thema. Aber am Happy End konnte auch dieses Drama am Rande nix ändern.

DANKE ANDY!

Montag, 6. April 2015

Projekt Pommes: Manchmal sind's Kleinigkeiten....

Gibt ja so Dinge, die lassen einen nicht los. Auch an Ostern nicht. Also ab in die Garage, gucken, warum Pommes so mies läuft in der Warmlaufphase. Ganz einfach: Links war das Kabel doch wieder von der Startautomatik gerutscht. Aber auch wenn's drauf gewesen wäre: Die Startautomatik war defekt. Dafür war rechts das Leerlaufabschaltventil minimal lose. Und so zog's Falschluft, was zu leichtem Patschen führte. Alles gefixt. Sollte wieder laufen, der Hobel...

Sonntag, 5. April 2015

Go East(ern)! – Ostern am Grill

Vintage Works-Danny hatte zum Angrillen am Smastagabend nebst Live-Übertragung des Spiels BVB gegen Bayern eingeladen. Also hin! Der Grill loderte schon.
Und nein: Ich habe keinen Zweitakter ;-)
Schön neben Ollis R32... Verzeihung: Golf R einparken
 Schwarze Felgen....
Grillen!
 Bisschen Krombacher Fassbrause trinken...
 Autos gucken...
 Den Thomas arbeiten lassen...
 Und dann Spiel gucken.
War streckenweise eher ein Suchspiel. ;-) Aber dann hat Danny fix noch die Scheiben verdunkelt. Dann hat man das Beamer-Bild auch sehen können.
Am Schweden-Happen geht's weiter.
 Der Motor wird echt schön!
 Bella hat Gesellschaft von der Krombacher-Pritsche bekommen.
 Immer noch grillen. Da ging was durch. Hammer.

 Grillmeister unter sich.
Auch wenn die Bayern gewonnen haben: You'll never walk alone!
Und auf der Heimfahrt hat der Thomas aus seinem Kübel heraus noch den "Abschied" gefilmt. Er bog ab nach Schwerte, ich fuhr weiter nach Unna.
video
Fazit: Schön war's! Danke an die Organisatoren.

Und auf dieser Fahrt zeigte sich, dass Pommes im halbwarmen Zustand kein Standgas hat. Da stimmt was nicht. Ich vermute, es ist eine Startautomatik platt. Irgendwas ist ja immer. ;-)


Dann mal FROHE OSTERN allerseits. Der Ralli hat mit noch ein besonderes Osterei geschickt. Ist ein Foto von dem Tag, als wir in meiner Garage Pommes in einigen Teilbereichen gesandstrahlt haben Es war der 20.2.2010. Es war rattentütenkalt. Deshalb stecke ich in Winterklamotten in einem weißen Schutzanzug. Und wirklich: Sieht aus wie ein Ei. Oder ein Conehead. Sucht's Euch aus. Besonderer Ostergruß nach Essen, also! Auf bald, Ralle!