Dienstag, 30. Juni 2015

Das Phantom: Painted black

Heute nach der Arbeit das schöne Wetter genutzt und die ersten Teile schwarz lackiert. Bis die Farbe alle war. Am WE kaufe ich Nachschub. Dann geht's weiter...

Sonntag, 21. Juni 2015

Das Phantom: Ab zum Lacker!

Rund vier Monate nach der Bergung aus einem etwa 12 Jahre dauernden Dämmerschlaf als halbfertiges Projekt hat das Phantom gestern meine Garage in Richtung Lackiererei Kirchner in Unna verlassen. Die vergangenen vier Monate haben gezeigt, dass der Wagen noch so einige Überraschung bereitgehalten hatte. Wäre der tatsächlich in dem Zustand wie er war, lackiert worden, dann wäre ihm das nicht gut bekommen. Gut, dass die Verspachtelungen runter sind, gut auch, dass nun alles Strahlgut aus den Hohlräumen raus ist (siehe auch noch mal letztes Bild dieses Postings). Die Anbauteile werden nun in Form geklopft und verzinnt. Danke an Thorsten Bramey für den Transport und an Camelot für die helfende Hand dabei!

Vor Ort haben wir die Achsen wie geplant demontiert und das Phantom auf ein leicht zu rangierendes Rollbrett gestellt.

 Die Achsen habe ich zur Überarbeitung wieder mitgenommen.
Die Vorderachse ist wider Erwarten NICHT durchgerostet. Hätte ich drauf wetten können. Nun kann das bereits gekaufte Ersatzteil erstmal in den Fundus wandern. Diese Achse wird weiter verwendet.

Am Freitagabend habe ich noch kurzerhand beide Schwelle angebohrt und mit Druckluft ausgeblasen. Das hier ist das Resultat: Beide Schweller waren satt mit Strahlgut gefüllt. Das hätte schön Wasser gebunden und für Rost gesorgt. Gefahr erkannt und gebannt. Burkhard bläst jetzt nochmal alles durch. Dann sollte der Wagen so gut wie frei von den Hinterlassenschaften des Sandstrahlers aus Unna sein, der vor etwa 12 bis 13 Jahren diesen Wagen in der Mache hatte. Ich kenne heute Betriebe, bei denen so etwas ganz gewiss nicht in den Hohlräumen zurückbleibt.
So, nun geht es an den Achsen weiter und an den vielen Kleinteilen, die noch im Keller liegen. Ach ja: Und der Motor muss ja auch noch gemacht werden. Da bin ich grad was am Planen dran. Doch dazu die Tage wieder mehr...

Sonntag, 14. Juni 2015

Das Phantom: Haarspaltereimaße

Heute war Anprobe beim Phantom. Einmal alle Blechteile dranbauen und gucken, wie das so passt. Exakt KEIN Blechteil ist mit dieser Karosserie ausgeliefert worden. Deshalb habe ich schon erwartet, dass da was auf mich zukommt.

Aus der Ferne sah es erstmal ganz gut aus...



Ach so: Zuvor hatte ich mich noch kurzfristig entschieden, wegen zweier abgerissener Schrauben in den vorderen Stoßstangenaufnahmen alle Löcher durchzubohren, um künftig von der Reserveradmulde aus die vordere Stoßstange zu verschrauben. Etwas umständlicher, dafür nie wieder Ärger mit ausgerissenen Mutternsteinen oder abgerissenen Schrauben.
Dabei kam das aus den Stoßstangenhaltern. Die waren KOMPLETT voll mit Strahlgut.

Aber kommen wir zu den Details der Spaltmaße...

Linke Tür vorn: Rundung passt nicht. Ansonsten geht so.
 Nach hinten okay.
 Zur Karosserie hin gut. Vom Unfallschaden der Tür mal abgesehen.

Rechte Tür vorn. Ach du Kacke! Da passt nix.
 Nach hinten hin nicht hoffnungslos.
 Zur Karosserie hin wieder gut.
Vordere Haube war komplett okay. Hintere Haube viel zu weit links.
Kurze Zeit später recht gut mittig. Der Rechte Kotflügel konnte noch näher zur Karosserie gebracht werden.
 Den Rest erledigte mein Freund, die Brechstange (1,5 m lang...).
 Nach viel Einstellerei, Feilen und Hämmern passte der rechte Kotflügel recht gut.
Nach unten zu macht er allerdings immer noch etwas"dicke Backen" Aber das ist schon Gold gegen den Ursprungszustand.
 Insgesamt okay.
Die Rundung links habe ich auch noch ziemlich gut hingekriegt. Da war viel Biegerei angesagt. Und viel Geduld.
 Sieht nun gar nicht übel aus!
Nun ist alles fertig für den Lacker. Ziel erreicht, wenn auch mal wieder später als geplant. Aber egal. Das Phantom ist der Straße wieder ein Stückchen näher gekommen an diesem Wochenende. Auch, weil ich nach einer ziemlichen Scheißwoche den Kopf wieder frei hatte und Ruhe zum Schrauben da war.

Samstag, 13. Juni 2015

Das Phantom: Achsen und mehr

Eigentlich hätte das Phantom heute in die Lackiererei gesollt. Aber ich hatte zu wenig Zeit in letzter Zeit. Es standen noch an: Boden anschleifen und mit frischer Grundierung versehen, Achsen lösen, damit man die vor Ort leicht demontieren und die Karosserie samt Boden auf ein Rangiergestell setzen kann. Naja, und wie es so ist: Fängste an einer Ecke an, kannste gleich dabei bleiben. Der Boden war schnell recht sauber. Aber als ich mit dem Finger in den Tunnel fühlte, war da überall noch Strahlgut. Na super! 
 Das hat der Staubsauger so rausgeholt:
 Kleine Funde am Rande...
 Und auch die zweite Mutter fürs Handbremsseil fand sich im Staubsauger wieder:
Was das ist? Die Vollwertreparatur eines Vorbesitzer. Frage: Was tun, wenn die Mutter des Endanschlages fürs Kupplungspedal abgerostet ist? Man baut sich was...
Dass ein Loch im Bodenblech ist – wen stört das schon?....... MICH, verdammt noch mal! Aber das kann ich auch schweißen, wenn der Wagen vom Lackierer wieder da ist.
Gute Nachrichten von den Achsen. ALLE Schrauben haben sich gelöst. NICHTS ist abgerissen. Allerdings hatte ein Vorbesitzer eine der vier Schrauben, die den Hinterachsschemel am Unterboden mit einem Blech halten, abgerissen. Da werde ich noch ausbohren müssen.
 Brave Klemmschraube!
 Schon besser...
Und die nächste Überraschung: Die Löcher links des Aschenbechers waren NICHT original, sondern irgendwie reingebohrt. Ich habe nun Löcher mit richtigem Durchmesser an die richtige Stelle gesetzt. Was mit den alten Löchern geschieht? Weiß ich noch nicht...
 Taufe ;-)
 Stilleben am Ende des Tages.
Morgen Restarbeiten. Neuer angepeilter Anlieferungstermin in der Lackiererei: Nächsten Samstag morgens. Ob es diesmal was wird? Ich hoffe es...

Donnerstag, 11. Juni 2015

Dienstag, 9. Juni 2015

Projekt Pommes: Elektronisch zünden

Manchmal gibt es Dinge, die mich sofort faszinieren. So geschehen am Fassbrausen-Partytag beim Danny. Onkel Kipf hatte Probleme mit der Zündung an seinem 181. Danny hatte die Lösung: eine elektronische Zündung von Powerspark, einem englischen Anbieter. Das Ding war in fünf Minuten installiert und brachte sofort Erfolge. Also habe ich mir für knapp 50 Euro inklu Versand so ein Ding auch mal bestellt. War gestern in der Post. Heute habe ich den Einbau "mal eben" vollbracht. Die Ausgangslage war ein inzwischen extrem schlechtes Anspringen und immer wieder leichtes Ruckeln sowie Auspuffpatschen. Kann alles viele Ursachen haben. Aber immer, wenn ich an der Zündung nachstellte, wurde es für eine Zeit wieder besser. Also nun der Totalersatz. Sollte ja schnell gemacht sein. Aber ein Typ 3 ist kein Käfer. Käfer hat (bei den gängigen Modellen) eine eckige Ausnehmung für die Kabeldurchführung. Man muss nur den Gummipfropfen von oben in die Nut einführen – fertig. Typ 3 hat aber ein gebohrtes Loch. Also bisschen Gummi hier und da wegschneiden und Gummistopfen durch tüddeln. Kabel sind natürlich auch zu kurz. Also verlängern. Und die Grundplatte des Typ 3 ist auch anders. Also schön was wegfeilen am Metallträger vom Zündmodul. Hat alles insgesamt mit Fummeln und gucken, wie was gehen könnte rund eineinhalb Stunden gedauert.

Statt eines grünen Kabels vom Kondensator, den man nun nicht mehr braucht, kommen ein rotes und ein schwarzes Kabel aus dem Verteiler und gehen an Klemme 1 und 15 von der Zündspule. Der schwarze Ring passt auf die Verteilerwelle unterhalb des Verteilerfingers. Da sind vier Magnete drin, die das Signal zur Zündung geben.
Das Resultat: Kein Ruckeln mehr, kein Patschen und mehr Kraft. Nur das Anspringen auf den ersten Schlüsseldreh klappt noch nicht. Wahrscheinlich müssen die Vergaser noch ein wenig justiert werden. Aber fürs erste bin ich zufrieden. Pommes rennt wieder sehr ordentlich. Geht doch...

Sonntag, 7. Juni 2015

Oldtimertreffen Bergkamen-Rünthe

In Bergkamen-Rünthe soll demnächst eine Oldtimerscheune ihre Pforten öffnen, so eine Art Mini-Meilenwerk mit Werkstätten, Garagen, etc. Ort des Geschehens: ein großer alter Bauernhof. Heute haben die Betreiber ein Oldtimertreffen organisiert. Is ja umme Ecke. Also hin. Erst mal bei Simone und Camelot treffen. Camelot hat seinen Käfer wieder klar, ich wollte mal wieder den TL bewegen.
 Zetti kam im Bus mit Tochter No. 1.
 Auf dem Gelände hatta sich ma schööööön eingereiht bei die Feuerwehrfahrzeuge.
 Anschließend haben wir uns an der Getränkebude eingereiht.
 Das Treffen. Das ganze Treffen...
Das Blaue dahinten ist übrigens kein dritter Unimog, sondern ein TL. Neben Camelots Ameisenrasiermaschine wirkt der Blaue Klaus turmhoch...
Bin gespannt, was aus dem Oldie-Zentrum wird. Schaden kann's ja nicht, wenn sich noch mehr Leute um das Hobby kümmern.