Sonntag, 21. Februar 2010

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 3

Der Sandsturm konnte losbrechen! Ralfs Männer-Kompressor wurde an 380 Volt angeschlossen und das Equipment ausgeladen.
Ein T4-Bus voll Freude!!! Das Sandstrahl-Problem lag mir im Magen.. Nun würde alles gut werden.
Ralf baut auf. Druckbehälter für Strahlgut und Luft.
Die drei vonne Tankstelle. Die Garage ist noch jungfräulich. Noch!
Was ein Staub! Danke an Ralf für das Foto. Die scheiß Schutzmaske hatte ich schnell in die Ecke gefeuert. Nutz eh nix. Augen zu und durch!
Der rote Teppich? Oder was? Es war höllisch. Aber auch höllisch gut.
In die Ecken wäre ich mit der Drahtbürste nie gekommen. Es war nicht das Ziel, den ganzen Originallack runter zu kriegen. Aber Rost und Dreck mussten weg.
Und fertig!. Die Schweißnähte werde ich noch ein wenig abschleifen und verziehen.
Auch die Reserveradmulde wurde ordentlich gestrahlt und anschließend sofort gestrichen.
So war dann der Arbeitstag um etwa 18 Uhr rum. Ich hätte nie gedacht, dass das alles wirklich klappt. Ohne die Vorbereitung und Hilfe von Ralf, Wilfrieds präzises Arbeiten und Carsten als Motorträger und Teile-Schlepper wäre das nie was geworden. Danke Euch!

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 4

Das zu Ende gehende Wochenende war aus noch einem Grund gelungen, denn ich konnte auch den von Bugwelder geschickten Teppich genauer unter die Lupe nehmen. Nach Christophers Aussage unverrottbar. Es fällt auf, dass die Kettelung aus Kunstleder ist. Alles ist sehr genau gearbeitet. Verwendbar ist der Teppich für Typ 3 Variant (ab Modelljahr 1966) und TL bis Modelljahr 72, erkennbar am Langloch für den Schaltknüppel. Danach war das Loch rund. Vari und TL deshalb, weil vor den Türausschnitten die Löcher für die Heizklappenbetätigung im Fußraum ist (auf dem Foto durch die Kunstlederstreifen für das Befestigen am Türeinstieg verdeckt). Der Vari vor Einführung des TL ist ja gleich der Limousine. Aber zurück zum Teppich selbst: Grauschschwarze Variante, Schlingware, recht dick. Kommt der Originalqualität sehr nah.
Das Original der Austrittslöcher sieht auch nicht anders aus. Sieht gut aus.
Von hinten ist alles ordentlich vernäht und verstärkt. Auch das sieht gut aus.
Hiermit wird der Teppich unter dem Türkeder befestigt wird. Kunstleder statt Stoff. Gut vernäht und genügend Material, um es ordentlich zu befestigen.
Wie gut der Teppich im Wagen passt, kann ich noch nicht sagen, denn Pommes muss ja erst noch dafür fertig werden. Aber bis hier hin ist das Ding echt klasse. Und das zu einem guten Preis.

Montag, 15. Februar 2010

Projekt Pommes: Wochenendbilanz

Eigentlich hatte es nur ein kurzer Trip in die Nähe von Nürnberg werden sollen. Mario/DKT und ich hatten uns vorgenommen, Sebastian, der gerade in einer Hardcore-Stufenheck-Restaurierung steckt, ein wenig zu ermutigen, zu beraten (besonders hinsichtlich so wichtiger Teile wie Felgen) und um ne Pizza beim zweitbesten Italiener der Stadt zu essen. Aber es wurde mehr daraus. Zum einen ein sehr schöner Abend, zum anderen aber auch ein kleiner Teile-Beutezug.

Zunächst fuhr ich nämlich in die entgegengesetzte Richtung, um Jürgen in Mundraching einen Besuch abzustatten. Der hatte auf generation-luftgekuehlt.de eine alte Vari-Heckklappe inseriert, auf die irgendwie niemand zuckte. Eigentlich brauchte ich keine Haube, aber ein Freund von mir sagt ja gern mal "Haben ist besser als brauchen". Also hin, einen blutenden Jürgen (Kopf am Balken gestoßen, als er mir die Tür aufmachen wollte) mit verrückter Katze (Krümel) antreffen, super nett unterhalten, Typ 3 begucken (Petri-Lenkrad, Empi 8 Spoke, leuchtendes Blau, kurze Stufe - schick!), Haube einladen, bezahlen, fahren.

Bei Sebastian dann ging es durch mehrere Räume, restaurierte Teile bewundern. Allein die Bodenplatte ist der Hammer! Die Geschichte der Abholung seines Wagens aus Bremen allerdings auch. Zwei Tage mit verrecktem Motor auf ner Raststätte hängen geblieben. Prost Mahlzeit!

Na wie auch immer: Ich hatte dort ohnehin NOS-Hörnchen kaufen wollen. Soweit waren wir uns einig. Nun kamen noch hintere NOS-Stoßstangenhalter hinzu. Ne von ihm falsch gekaufte Dichtung für eine Langschnauzer-Rücklicht (NOS) kam noch oben drauf. Als kleines Geschenk. Ich revanchierte mich mit der vorletzten Super-8-DVD vom EBI 2 und RTTS2 als Gastgeschenk (plus ein paar Euros, versteht sich!) und hatte einen Mordsspaß mit Mario und Sebastian.

Wieder ein paar Teile mehr und ein echt cooles Wochenende unter Schraubern. Danke an dieser Stelle nochmal an Sebastian und Jürgen!

Und kommendes Wochenende wird mal richtig heftig! Wenn alles läuft wie geplant, macht Pommes dann nämlich einen Mega-Schritt nach vorn. Aber dazu dann nächsten Montag oder Dienstag mehr.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Projekt Pommes: Verteilungskämpfe

Um ehrlich zu sein, passiert nicht viel an Pommes derzeit. Für die Garage ist es mir zu kalt. Und der Doc mit seinem Rheuma würde sich da eh den Tod holen. Also braucht ihr gar nicht weiter zu lesen. Oder doch?

Im Lese- und Guckangebot haben wir heute ein Bild, das wir augenscheinlich schon mal hatten. Es zeigt den Verteiler, der den Vari seit dem Verlust seiner Einspritzanlage befeuerte. Doppelte Unterdruckdose, also auf Null Grad einstellen. So wie bei meinem TL auch. Der Vorbesitzer hatte allerdings ja den Zündkontakt so derbe angeknallt, dass beim Lösen der Schraube das Gewinde gleich mit rausgehüpft kam. Tolle Wurst!
Also haben wir den Verteiler zerlegt, aus den heiligen Hallen einen Verteiler mit gleichem Kennbuchstaben rausgekramt und die Grundplatte gewechselt. Aber halt! Schließlich bin ich dank Herrn Aldi ja nun auch im Besitz eines Ultraschallreinigungsgerätes. Also haben wir alles haarklein zerlegt und feinstens gesäubert. Die Fliehkraftgewichte bewegen sich nun schon beim schief angucken! Der Verteiler lässt sich irre leicht drehen. Ich glaube, das hat sich gelohnt. Auch im Detail:
Nun noch ne Überraschung. Wir brauchten noch einen Halter für die Zündkabel. Die Dinger sind in die Verblechung gedrückt und bröseln meist weg, wenn man sie raus prockeln will. So geschehen auch an der Pommes-Verblechung. Aber was soll ich sagen? Der freundliche VW-Händler hat die Dinger noch! 3 Euro irgendwas pro Stück zwar, aber es gibt sie noch!
Und nachdem ja der Doc zwar viele Keilriemen im Bestand zu haben schien, aber alle nicht die Länge hatten, die auf der Pappe stand, haben wir mal flugs was aus neuer Produktion gekauft.
Das einzige Problem is nun noch, dass die Verteilerwelle mit der Schrägverzahnung nicht richtig verbaut wurde. Etwa 20 Grad im Uhrzeigersinn steht die Marke bei OT neben dem Finger. Keine große Sache, aber da es um den Rumpf geht, wird der Motor nochmals nach Essen zu Wittkuhn reisen. Der behebt den Fehler und darf dann gleich den Motor einstellen ;-). So wird aus der Not eine Tugend, und der Pommes-Motor steht vor seinem ersten Probelauf! Noch im Februar wird es so weit sein...

Montag, 11. Januar 2010

Projekt Pommes: Motordetails

Auch diese Pics sind dank der Datensicherung nu wieder aufgetaucht: Abholung des Motors bei Wittkuhn am 28.12.2009
Wilfrieds heavy duty Ölpumpendeckel.
Die Vergaser hatte ich noch liegen. Sie waren nicht so dreckig wie die Viecher, die auf dem Motor waren. Also haben wir erstmal die genommen.
Der Tisch voller Teile war die Überraschung schlechthin! Wir haben da so einen Autoteile-Höcker, der schlichtweg alles hat! Und alles auf Lager. Und super kompetent. Der Hammer!

Frage: Haben Sie Benzinschlauch?
Antwort: Ummantelt oder nicht, 6, 8 oder 10 mm?

Frage: Haben sie Dichtungspapier?
Antwort: 0,25, 0,5 0,75 oder 1 mm?

Frage: Haben sie Reduzierstücke für Benzinschlauch?
Antwort: 6 auf 8, 6 auf 10 oder 8 auf 10?

Frage: Haben sie Zündkabel und die Messingmuffen dafür?
Antwort: Muffen zum Schrauben oder zum Stecken?

Frage: Öhm, und Unterdruckschlauch?
Antwort: 3,2 oder 4 mm?
und so weiter...
Vergaser zerlegen.
Nach dem Ultraschallbad:
Und wieder zusammen setzen:
Die Benzinpumpe im Originalzustand:
Und als ultraschallgereinigtes Puzzle:
Und jetzt noch ein Rechen-Beispiel ;-))))
So, das war's. Schönen Abend noch da draußen. Was immer Du sein magst!

Richtig fälschen Teil Zwei

Nachdem der Eulenmensch gesagt hat,dass er auch so ein Qualitätsplastikschild(selbstklebend)haben möchte,habe ich mir gedacht,erfüllste dem Räuber den Wunsch.Also wacker zu unserem T-Shirtundaufklebermanndesvertrauens gefahren und gesacht:Mach ma!
War aber gar nicht so einfach,Denn der Kleber sollte die Verpackung nicht verlassen.So hat er also getüfftelt und getan und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Danke Frank,gute Arbeit!!!

Montag, 4. Januar 2010

Projekt Pommes: Da real Motormaniacs

Das Jahr könnte kaum schöner beginnen. Gut: Ich hab mir zwar n Schnupfen gefangen, und das Laptop ist auch Fratze, aber viel wichtiger ist doch: Der Motor vom Vari ist fertig!
Sowohl Spritpumpe als auch die Vergaser sind zerlegt worden und haben in Essigreiniger im Ultraschallbad ihren alten Glanz zurück bekommen. Überholsätze hatten wir. Ich hatte mal welche für die Vergaser gekauft, der Doc dafür einige für die Spritpumpe. Waren herrliche 3-D-Puzzles.
Neue Kabel, neue Schlauchstücke, neue Schellen, alles akkurat verlegt. Dazu noch neue Heizbirnen, neue Lichtmaschine, neue Zündspule, etc., etc.
So sah alles noch aus, als ich den Block am Montag nach Weihnachten bei Wilfried Wittkuhn abgeholt habe. Der Ölkühler ist übrigens auch neu. Köpfe sowieso. Der Block an sich ist so ziemlich original. Lediglich die Verdichtung ist auf 1:8,2 erhöht.
Die gesamte Verblechung habe ich im Schweiße meines Angesichts aufgearbeitet. Dafür hat sie später beim Zusammenbau gezeigt, was in ihr steckt. Mann, haben die sich bei VW damals einen Schwachsinn ausgedacht! An ein paar Schrauben kommt echt kaum dran. Und die Passform ist auch atemberaubend schlecht.
Die Nummer zum Glück. Wilfried hat neben der Nummer von VW seine Kennung eingeschlagen und auch vermerkt, das eine besondere Nockenwelle drin ist (-2).
Wenn der Motor später so schön läuft wie er aussieht, dann bin ich zufrieden. Derzeit zickt der Verteiler noch rum. Der Vorbesitzer hat den Kontakt so angeknallt, dass sich das Gewinde in der Verteilergrundplatte verabschiedet hat. Resultat: Heute noch Verteiler zerlegt und die Grundplatte dem Doc gegeben, damit er in seinen Beständen was Passendes raussucht. Dann fehlen nur noch Kleinigkeiten: zwei Schellen, Öl, ein Zündkabelhalter und sowas...

To be continued. So. Und nun sind wir gleich bei 50000. Bin mal gespannt, wer da wieder alles Bilders postet ;-)))).

Grüße aus München (wo für mich nach entspanntem Schrauben morgen.... nee: heute! die Arbeit wieder losgeht...)

Samstag, 5. Dezember 2009

Projekt Pommes: Felix Austria

Die 45000 sind uns irgendwie dadurch gegangen. Egal. Unser Dank ist Euch ohnehin sicher. Das wisst Ihr. Die Räubers verfolgen über den Winter ihre Projekte. Daniels grüner Bus soll nächste Saison wieder laufen, Ingo muss seiner Alltagshure derzeit Pampers anlegen, weil irgendwie Wasser reinkommt (aber woher?), usw.

Ich habe den Samstag genutzt, um mal eben nach Hallwang bei Salzburg zu fahren. Nicht die Jungs von den AOSB waren das Ziel, sondern Eugen vonne Typ 3 IG. Er wollte mich in einen Club aufnehmen:
Dann aber entdeckte ich originale Rep.-Bleche, die ich echt hätte brauchen können. Zu spät. Pommes ist ja soweit fertig geschweißt (zur Info: Das sind die Luftkästen unter den hinteren Kotflügeln bei Vari und TL mit Prägung bis ganz unten. Gibt's auch mit nicht so tief gezogener Prägung. Hängt vom Baujahr ab. Tief ist neuer, meine ich...)
Das Teil hier hat Eugen geschenkt bekommen. Preisfrage: Was ist das? Auflösung: Das wird in den Ausschnitt der Motorklappe eingesetzt, dann am Motor eingehakt. Und zack! Schon kann man den Motor per "Flaschenzug" absenken oder wieder raufholen. Ganz ohne Wagenheber und Gefummel! Schon geil. Lange lebe Matra-Originalwerkzeug für VW-Vertragswerkstätten!!!!
Aber eigentlich war ich da, um sämtliche Einspritzteile, die ich von Pommes so rumfliegen hatte (drei gebrauchte Zylinderköpfe, zwei Einspritzanlagen, drei Computer, zwei Verteiler etc.) gegen Teile zu tauschen, die ich brauchen kann. Mitgenommen haben ich ne vordere Stoßstange (NOS), Rammbügel (NOS), einen Tank in geilem Zustand (meiner ist mit zehn Jahre altem Sprit verklebt), eine Überraschung für Doc Schrott ;-))) und diese Sonnenblenden (auch NOS):
Dann will mir Eugen noch Dichtungen für unter die hinteren Rückleuchten nachschicken. Tausch ist besser als Kauf. Besonders wenn's noch Kasnocken (?) zum Mittag gibt. Danke an Familie Gruber! Das Pommes-Puzzle wird immer vollständiger...

Sonntag, 29. November 2009

Projekt Pommes: Kanada 1979

1979 wurde mit Joe Clark der 16. und gleichzeitig jüngste Premierminister Kanadas gewählt. Die Bee Gees landeten gleich mehrere Top-Hits und ein Variant, der damals noch nicht Pommes hieß, wurde 10 Jahre alt. Wichtiger aber ist noch, dass ein kleines unschuldiges 10 Cent-Stück die Prägemaschine verließ, um dann erst in Umlauf und dann in den Rahmentunnel eines Volkswagens zu geraten. Dort blieb es 30 Jahre unentdeckt, bis zwei unerschrockene Restauratoren die Bodenplatte auf den Kopf drehten, um den Unterbodenschutz abzufummeln. Wie geil ist das denn! Wenn es noch einen Beweise gebraucht hätte, dass Pommes ein echter Kanadier ist - hier ist er:
Die Karosse haben wir erst mal an die Seite gestellt. Wir wollen demnächst in Eigenregie die Reserveradwanne von innen und den Motorraum sandstrahlen. Anschließend kommen die letzten Bleche hinten dran. Ansonsten ist alles fertig, verschliffen und grundiert.
Der Boden präsentiert sich in erstaunlich gutem wenn auch verbeulten Zustand. Erstaunlich ist auch, dass nicht irgendein ekeliges schwarzes Unterboden-Zeuges hergenommen wurde, sondern ein Wachs, das super geschützt hat und das man auch noch leidlich gut abbekommt. Ein paar Anrostungen, eine wenig angefressene Schraubkante. Kleinigkeit insgesamt. Da wird einem nicht bange vor. Man muss ja auch mal Glück haben.
So, nun is Schrauberpause bis zum 27. Dezember. Dann können wir wieder ein paar Tage am Stück durchziehen.

Donnerstag, 26. November 2009

Edition F. Pommes

Das Studium der aktuellen Oldtimer Markt war mal wieder erhellend. Nicht nur der Bericht über den Schweizer Oldtimer-Schrottplatz hatte es mir angetan, sondern auch die Story über den für 950 Euro vorm Schredder geretteten 924er Porsche. Und während ich so vor mich hinlas, stolperte ich über etwas, was ich echt noch nicht wusste: Vom 924 gab es eine Edition namens F. Pommes. Naja: eigentlich F. Porsche. Aber weil die zugehörige Unterschrift des Meisters so komisch aussieht, nennen die Fans die Edition halt F. Pommes. Ich habe die Kopfstütze mit der Signatur mal aus dem Heft abfotografiert. Pommes: Ein Name geht um die Welt...

Dienstag, 24. November 2009

Projekt Pommes: 16fache Sicherheit

Und zwar zum Aufkleben! Das Rastermuster des Originals ist schwer zu kopieren. Aber immerhin silberne selbstklebende Folie! Eine Folie, ein Versuch. Und es hat geklappt!

Sonntag, 15. November 2009

Projekt Pommes: Arsch ab – Arsch dran

Am Samstag war dann endlich der Arsch ab: Das zerdengelte Abschlussblech ist nun Geschichte. Luftkanal schön mit Drahtbürste sauber gemacht, alles grundiert. Dann konnte es weitergehen...
Ein TL lieferte den Ersatz. Nach Tauchbadentlackung und -entrostung richtig schön, gell? Und alles gut gestrichen und so.
Eigentlich wollte ich Sonntagmorgen noch weitermachen. Kofferraum vorn schleifen und streichen. Aber DJ Ingo hatte Samstag gemeint, dass ich ja noch auf n Astra vorbeikommen könnte. Also blieb ich länger auf. Selbst dem DJ seine Katze war schon eingeschlafen, als ich wieder fuhr:
Tjoa. Nun geht es erst wieder übernächsten Samstag weiter. Ohne Katze, dafür wieder mit geflochtener Drahtbürste, Schweißgerät, Flex und Farbe..

So long!

Ach und hey Ingo: Danke für die Mucke! Hab schon alles auf der Rückfahrt durchgehört. Fein gemixt hatta da ma wieder!

Dienstag, 10. November 2009

Projekt Pommes: Bruder im Geiste

Das hier ist NICHT Pommes. Aber er könnte es sein. Das hier ist der Vari von Michael/GRK. Er hat ne ellenlange Geschichte drüber geschrieben auf generation-luftgekuehlt.de. Allerdings kann man das nur lesen, wenn man angemeldet ist. Hier ein paar Highlights:

Das hier kenne ich. Ist nur noch radikaler gemacht:
Ein NOS-Teil. Sowas hätte ich auch gebraucht!
Und hier war meiner nicht verrostet (freu!!!!)

Sonntag, 8. November 2009

Projekt Pommes: Die Fälschung

Basis
Zwischenschritt
Ergebnis
Es wäre wahrscheinlich einfacher gewesen, wenn ich die richtige Schriftart gehabt hätte und den Aufkleber einfach neu hätte tippen können. Hatte ich aber nicht. Also habe ich Buchstabe für Buchstabe geputzt, aufgefüllt, geschwärzt, ergänzt...

Es wäre ja aber auch viel einfacher gewesen, den Vari wegzuschmeißen und mir einen Neuwagen oder sowas zu kaufen. Insofern geht das schon ok. Passt ins Bild.

Jetzt muss alles nur auch auf die silberne Folie gedruckt werden, aber da ich nur einen Versuch habe (weil: nur eine Folie...), werde ich das lieber machen, wenn ich frischer bin.

Und: Ja Mølt, ich habe Deinen Wunsch registriert. Ihm wird entsprochen ;-)

Und noch ein Nachtrag: Leute, es ist super zu sehen, wie auch andere Projekte z. B. an einen zweifarbigen T1, an einer gaaaanz frühen Limo oder an einem Käfer im festen Biss eines Alligators so voranschreiten. Ich freu mich schon nen Ast auf die Saison Zwanzigzehn!

Schönen Wochenstart da draußen!

Freitag, 6. November 2009

Projekt Pommes: Richtig fälschen

Das hier ist ein Aufkleber, der 40 Jahre lang an der B-Säule unterhalb des Schlosses klebte. Ich hätte nie gedacht, dass ich den noch abbekomme. Nun habe ich ihn eingescannt und werde versuchen, ihn nachzufertigen. Eine geeignete selbstkebende, mit Laserdrucker bedruckbare Folie habe ich schon. Bevor ich mich ans digitale Putzen mache: Von Euch weiß nicht zufällig jemand, ob es die Dinger schon als Nachfertigung gibt? Bei ISP West habe ich geguckt. Nix! Noch jemand ne andere Quelle?

Ach ja: Es gibt auch Neues von der Motorenfront: Köpfe, Pleuel und Kurbelwelle haben sich als so super herausgestellt – dass sie ersetzt werden müssen. Alles, was jetzt noch vom alten Motor bleibt, ist das bereits aufbereitete Gehäuse. Ich habe mit dem Gedanken gespielt, gleich was Größeres reinzubauen (gell, Carsten?). Aber ehrlich gesagt verschlingt der Schlingel auch so schon eine Menge Kohle. Also wird jetzt ein schöner neuer 54 PS-Motor gesteckt. Praktisch komplett aus original VW-Neuteilen.

Low Budget war gestern. Ich sage Ja zum Nein! Fortan soll Pommes als Edel-Vari den Asphalt unter die Pneus nehmen. Und einen neuen Club gründe ich auch: DSP - Der Sparbuch-Plünderers. Denn auf der Straße macht die sauer angesparte Kohle doch mehr Spaß.

Habe ich das wirklich gesagt? Habe ich diesen Vari wirklich gekauft? Ich muss verrückt sein...

Grüße aus München!

Montag, 2. November 2009

Projekt Pommes: Jetzt mit Brezelfenster!

Der 31. Oktober war ein wunderschöner Feiertag. Hallowheelz ist schon geil! Aber gearbeitet werden musste ja auch. And here we go! Der Vari hat jetzt ein Brezelfenster!

Okay, ist eigentlich nur der Lautsprecherausschnitt. Aber mal im Ernst, Leute: Was haben sich die VW-Konstrukteure da wohl gedacht? Eine Hommage an den guten alten Typ 1? Oder doch nur Zufall? Egal. Jedenfalls ist jetzt alles wieder so, wie es sein soll...
... und nicht mehr so!!!!!!
Den ganzen kleinen Fisselskram haben wir auch noch dicht gepunktet. Hier noch ein paar Punkte, da noch eine Naht...
Aber das beste ist: Der Vari hat hinten rechts wieder einen stabilen, rostfreien, gepatchworkten Innenradkasten. Der Hammer! Das ist irgendwie wie Weihnachten. Alles wird gut.
Doc Schrott und ich haben schon gewitzelt, dass ein Auto zum Glück keine Narbenschmerzen kriegen kann. So bei Wetterumschwung oder so...

Sonst würde er gewiss an die Decke gehen vor Schmerzen. Ich werde mal versuchen nachzumessen, wie viel Meter Schweißnaht wir fabriziert haben. Mir graut schon vor dem Ergebnis....

Inzwischen sind wir bei neun "verbratenen Autos", d. h. der Vari hat inzwischen Bleche aus neun verschiedenen Typ 3 drin. Auch ein Rekord. Noch etwa ein oder zwei Tage schweißen. dann isser fertich. :-))))) Also so gut wie, öhm...