Montag, 19. April 2010

Projekt Pommes: Hochkant gebraten und ausgeliefert

So, Leute: Pommes ist beim Lacker. Am Donnerstag, dem 8. April 2010, rund acht Monate, nachdem wir mit der Karosserie begonnen haben, kam der große Tag am letztmöglichen Tag eines lächerlich kurzen "Urlaubs". Das Schöne: Die Spaltmaße stimmen sogar einigermaßen. Jedenfalls so gut, dass wir zufrieden sind – besonders wenn man bedenkt, dass der Karren ganz erheblich geschweißt ist und nur dank eines massiven Stahlrahmens nicht zusammengeklappt ist. Danke noch mal an dieser Stelle an Uwe und Nino für das Leihen des Anhängers!!!!!
Aber bevor es auf den Anhänger ging, hat der "Pommesbrater" noch eine Idee gehabt: Hochkant stellen, das Ding! So könnte man die allerletzten Stellen schweißen und alles noch mal besser prüfen. Und bequemer sei das auch. Öhm, ja... Stimmt:
Und dann packte mich noch der Ehrgeiz. Ich dachte mir, dass man diese Region da überm Getriebe und den anderen Mist später eh nicht mehr sieht und wollte das so lassen. Aber als ich da jetzt so draufguckte...
Also Flex angerissen und ab dafür.
Und fertig! Zwei kleine Teilbereiche habe ich nicht erreichen können. Aber insgesamt gibt es nun so gut wie keine Stelle mehr am Vari, die nicht entrostet oder bearbeitet worden wäre. Das wird erstmal ne Weile halten...
Es ist also erstmal vollbracht. Nächstes WE ist allerdings schon wieder ein Großkampftag angesagt: Am TL Ölwechsel und neue BreFlü, dann noch mal eben mit dem "Brater" einen Typ 3 aus der Nähe von Hannover holen und Kleinkram zum Entlacken nach Bönen bringen....

Harte Zeiten, aber es lohnt sich!

Montag, 22. März 2010

Projekt Pommes: Step by step

Okay, also nachdem Mr. C auf ein wirkliches High End-Projekt hingewiesen hat, ist das hier natürlich eher Butter und Brot. Aber wie war das doch gleich? Lieber ne Blinde im Bett als ne Taube auf dem Dach? So ähnlich...

Na jedenfalls haben wir die "Lufttaschen" und Verstärkungsbleche aufgesetzt. Man sieht, dass hinten unten an der "Tasche" noch ein Blech angefügt wurde. Da war was weggeknuspert. Ich hätte in diesem Fall einfach unten dicht gepunktet und gut. Nicht so mein Edelschweißer: Doc Schrott hat nachgefertigt und war ziemlich entrüstet: "Du willst doch wohl JETZT nicht das Pfuschen anfangen?" 'Tschuldigung. Dachte ja nur, dass das später ohnehin nie wieder einer sieht...

Ansonsten haben wir noch schön "Klebt & dichtet" von Würth aufgetragen. Alter! Das klebt nicht nur wie Bärenscheiße, das IST Bärenscheiße! Aber viele Schrauber schwören drauf.

So, nun noch die Mini-Durchrostung am Dach, eine Stelle an der Schraubkante, die wir erst im (erneut) abgehobenen Zustand dran kommen und dann alle Anbeuteile noch mal probehalber anbauen – dann darf der Lacker ran.

Montag, 15. März 2010

Projekt Pommes: Die letzte fiese Stelle

Die Nacht zum Samstag gehörte mal wieder der Fahrt nach Bergkamen. Das Projekt wartete. Am Morgen kurz mal beim Daniel vorbeigeschaut, ab Mittag dann ab an den Vari. Das hier ist das letzte Blech, das aus Rostgründen von der Karosserie getrennt wurde. Ein Teil der rechten Lufttasche hinten unter dem Kotflügel:
Das hier ist die "Tasche" samt (noch fehlendem) Wasserablauf. Wir hatten alles alte und schon von einem Vorbesitzer nachgefertigte Blech sorgsam rauspräpariert. Allerdings war uns das vorgefundene Blech letztlich zu schlecht angepasst.
Also auf zu einem letzten Eigenbau mit Schraubstock und Hammer:
Eingeschweißt und mit Trenn- und Schruppscheibe die Schweißpunkte glätten. Anschließend alles schön mit der Drahtbürste sauber machen:
Apropos Drahtbürste: Einmal das Dingen auf der Flex habe ich dann noch am Dach angesetzt. Während der ganzen Restaurierung war unser Spruch immer: "Aber wenigstens ist das Dach nicht durchgerostet." Denkste! Aber hier ist es nur ein kleines Blech. Und der Entschluss, das Dach auch lackieren zu lassen, war ohnehin schon gefasst:
So, nu is auch die Rundung an Ort und Stelle. Alles schön verschleifen und dann noch rot grundieren. Fertig soweit. Nun fehlen nur noch die Außenbleche und zwei Versteifungen. Die sind kommendes Wochenende dran, aber erst werden noch die Nähte und Sicken mit Dichtmasse verzogen. Deshalb bleiben die Bleche also vorerst noch beiseite:
So sieht alles von unten aus. Hätte vielleicht noch schöner werden können. Aber es ist alles stabil und vor allem rostfrei.
Eigentlich sollte dann Feierabend sein, aber wir haben dann doch noch den Rahmentunnel aufgetrennt, denn das Röhrchen für das Kupplungsseil muss ja noch rein. Und so kann man besser arbeiten. Außerdem ist das Tunnelunterblech ziemlich verbeult. Das wollen wir noch wieder schön glatt dengeln. Soll ja alles wieder schön werden:
So, das war mal wieder ein Samstag, an dessen Ende ich dann auf Ingos Party eingeschlafen bin. Aber es wird immer besser mit dem Vari. Schritt für Schritt. Ende März geht es zum Lackierer. Der Termin steht. Und wenn alles glatt geht, dann ist Pommes zu Spa fertig. Exakt ein Jahr, nachdem die Arbeiten losgegangen sind. Wenn alles glatt geht...

Sonntag, 21. Februar 2010

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 1

Samstag, der 20.2.2010. Ein wichtiger Tag im Leben eines Variants. An diesem Samstag sollte der Motor wieder zum Leben erwachen und wichtige Bereiche der Karosserie sollten in Eigenarbeit gesandstrahlt werden. Dazu musste die mobile Sandstrahlanlage von Ralle (International Musselschrupping) zu mir nach Bergkamen aus Essen und der Motor zu Wilfried nach Essen gebracht werden. Vorher aber musste ich noch von München nach Bergkamen und die Garage leer räumen. Um 1 Uhr früh war ich in Bergkamen. Um 8 Uhr nach ein paar Stunden Schlaf habe ich die Garage leer geräumt. Um 9 Uhr pünktlich war Carsten da, um mit mir den Motor aus dem Keller zu schleppen und in den Skoda zu packen: Voila! Ein Skoda mit quer eingebautem luftgekühlten Heckmotor! Auf nach Essen!
Dort den Motor an Wilfrieds Motorständer gepackt. Der Meister selbst würde den Startknopf drücken und zuvor die Verteilerwelle richtig einsetzen.
Und nun galt es! Wir waren um 10 Uhr 20 in Essen. Ralle hatte ich schon von unterwegs angerufen. Er hatte den Kompressor und alles andere schon verladen. Super! Da hatten wir ne Menge Zeit gespart! Die weitere Planung sah so aus, dass Wilfried den Motor einstellen sollte, und wir ihn später wieder abholen würden. Wilfried aber winkte ab: "Der läuft gleich. Wirst sehen." Nur so viel: Noch mal nach Essen fahren mussten wir an diesem Tag nicht mehr.

Resultat seht ihr in Teil 2. Teil 3 zeigt die Sandstrahlaktion, Teil 4 des perfekten Tages weist in die Zukunft, und die wird flauschig.

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 2

Öldruck da, Benzin in die Vergaser gespritzt. Es kann losgehen! Zählt mal die Sekunden, bis er anspringt! Nichts eingestellt. Nur Grundeinstellung nach Erfahrungswert. Der Lohn der Mühe. Ich finde, dass Wilfried mit seinem Schal wie ein Künstler aussieht ;-)))))

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 3

Der Sandsturm konnte losbrechen! Ralfs Männer-Kompressor wurde an 380 Volt angeschlossen und das Equipment ausgeladen.
Ein T4-Bus voll Freude!!! Das Sandstrahl-Problem lag mir im Magen.. Nun würde alles gut werden.
Ralf baut auf. Druckbehälter für Strahlgut und Luft.
Die drei vonne Tankstelle. Die Garage ist noch jungfräulich. Noch!
Was ein Staub! Danke an Ralf für das Foto. Die scheiß Schutzmaske hatte ich schnell in die Ecke gefeuert. Nutz eh nix. Augen zu und durch!
Der rote Teppich? Oder was? Es war höllisch. Aber auch höllisch gut.
In die Ecken wäre ich mit der Drahtbürste nie gekommen. Es war nicht das Ziel, den ganzen Originallack runter zu kriegen. Aber Rost und Dreck mussten weg.
Und fertig!. Die Schweißnähte werde ich noch ein wenig abschleifen und verziehen.
Auch die Reserveradmulde wurde ordentlich gestrahlt und anschließend sofort gestrichen.
So war dann der Arbeitstag um etwa 18 Uhr rum. Ich hätte nie gedacht, dass das alles wirklich klappt. Ohne die Vorbereitung und Hilfe von Ralf, Wilfrieds präzises Arbeiten und Carsten als Motorträger und Teile-Schlepper wäre das nie was geworden. Danke Euch!

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 4

Das zu Ende gehende Wochenende war aus noch einem Grund gelungen, denn ich konnte auch den von Bugwelder geschickten Teppich genauer unter die Lupe nehmen. Nach Christophers Aussage unverrottbar. Es fällt auf, dass die Kettelung aus Kunstleder ist. Alles ist sehr genau gearbeitet. Verwendbar ist der Teppich für Typ 3 Variant (ab Modelljahr 1966) und TL bis Modelljahr 72, erkennbar am Langloch für den Schaltknüppel. Danach war das Loch rund. Vari und TL deshalb, weil vor den Türausschnitten die Löcher für die Heizklappenbetätigung im Fußraum ist (auf dem Foto durch die Kunstlederstreifen für das Befestigen am Türeinstieg verdeckt). Der Vari vor Einführung des TL ist ja gleich der Limousine. Aber zurück zum Teppich selbst: Grauschschwarze Variante, Schlingware, recht dick. Kommt der Originalqualität sehr nah.
Das Original der Austrittslöcher sieht auch nicht anders aus. Sieht gut aus.
Von hinten ist alles ordentlich vernäht und verstärkt. Auch das sieht gut aus.
Hiermit wird der Teppich unter dem Türkeder befestigt wird. Kunstleder statt Stoff. Gut vernäht und genügend Material, um es ordentlich zu befestigen.
Wie gut der Teppich im Wagen passt, kann ich noch nicht sagen, denn Pommes muss ja erst noch dafür fertig werden. Aber bis hier hin ist das Ding echt klasse. Und das zu einem guten Preis.

Montag, 15. Februar 2010

Projekt Pommes: Wochenendbilanz

Eigentlich hatte es nur ein kurzer Trip in die Nähe von Nürnberg werden sollen. Mario/DKT und ich hatten uns vorgenommen, Sebastian, der gerade in einer Hardcore-Stufenheck-Restaurierung steckt, ein wenig zu ermutigen, zu beraten (besonders hinsichtlich so wichtiger Teile wie Felgen) und um ne Pizza beim zweitbesten Italiener der Stadt zu essen. Aber es wurde mehr daraus. Zum einen ein sehr schöner Abend, zum anderen aber auch ein kleiner Teile-Beutezug.

Zunächst fuhr ich nämlich in die entgegengesetzte Richtung, um Jürgen in Mundraching einen Besuch abzustatten. Der hatte auf generation-luftgekuehlt.de eine alte Vari-Heckklappe inseriert, auf die irgendwie niemand zuckte. Eigentlich brauchte ich keine Haube, aber ein Freund von mir sagt ja gern mal "Haben ist besser als brauchen". Also hin, einen blutenden Jürgen (Kopf am Balken gestoßen, als er mir die Tür aufmachen wollte) mit verrückter Katze (Krümel) antreffen, super nett unterhalten, Typ 3 begucken (Petri-Lenkrad, Empi 8 Spoke, leuchtendes Blau, kurze Stufe - schick!), Haube einladen, bezahlen, fahren.

Bei Sebastian dann ging es durch mehrere Räume, restaurierte Teile bewundern. Allein die Bodenplatte ist der Hammer! Die Geschichte der Abholung seines Wagens aus Bremen allerdings auch. Zwei Tage mit verrecktem Motor auf ner Raststätte hängen geblieben. Prost Mahlzeit!

Na wie auch immer: Ich hatte dort ohnehin NOS-Hörnchen kaufen wollen. Soweit waren wir uns einig. Nun kamen noch hintere NOS-Stoßstangenhalter hinzu. Ne von ihm falsch gekaufte Dichtung für eine Langschnauzer-Rücklicht (NOS) kam noch oben drauf. Als kleines Geschenk. Ich revanchierte mich mit der vorletzten Super-8-DVD vom EBI 2 und RTTS2 als Gastgeschenk (plus ein paar Euros, versteht sich!) und hatte einen Mordsspaß mit Mario und Sebastian.

Wieder ein paar Teile mehr und ein echt cooles Wochenende unter Schraubern. Danke an dieser Stelle nochmal an Sebastian und Jürgen!

Und kommendes Wochenende wird mal richtig heftig! Wenn alles läuft wie geplant, macht Pommes dann nämlich einen Mega-Schritt nach vorn. Aber dazu dann nächsten Montag oder Dienstag mehr.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Projekt Pommes: Verteilungskämpfe

Um ehrlich zu sein, passiert nicht viel an Pommes derzeit. Für die Garage ist es mir zu kalt. Und der Doc mit seinem Rheuma würde sich da eh den Tod holen. Also braucht ihr gar nicht weiter zu lesen. Oder doch?

Im Lese- und Guckangebot haben wir heute ein Bild, das wir augenscheinlich schon mal hatten. Es zeigt den Verteiler, der den Vari seit dem Verlust seiner Einspritzanlage befeuerte. Doppelte Unterdruckdose, also auf Null Grad einstellen. So wie bei meinem TL auch. Der Vorbesitzer hatte allerdings ja den Zündkontakt so derbe angeknallt, dass beim Lösen der Schraube das Gewinde gleich mit rausgehüpft kam. Tolle Wurst!
Also haben wir den Verteiler zerlegt, aus den heiligen Hallen einen Verteiler mit gleichem Kennbuchstaben rausgekramt und die Grundplatte gewechselt. Aber halt! Schließlich bin ich dank Herrn Aldi ja nun auch im Besitz eines Ultraschallreinigungsgerätes. Also haben wir alles haarklein zerlegt und feinstens gesäubert. Die Fliehkraftgewichte bewegen sich nun schon beim schief angucken! Der Verteiler lässt sich irre leicht drehen. Ich glaube, das hat sich gelohnt. Auch im Detail:
Nun noch ne Überraschung. Wir brauchten noch einen Halter für die Zündkabel. Die Dinger sind in die Verblechung gedrückt und bröseln meist weg, wenn man sie raus prockeln will. So geschehen auch an der Pommes-Verblechung. Aber was soll ich sagen? Der freundliche VW-Händler hat die Dinger noch! 3 Euro irgendwas pro Stück zwar, aber es gibt sie noch!
Und nachdem ja der Doc zwar viele Keilriemen im Bestand zu haben schien, aber alle nicht die Länge hatten, die auf der Pappe stand, haben wir mal flugs was aus neuer Produktion gekauft.
Das einzige Problem is nun noch, dass die Verteilerwelle mit der Schrägverzahnung nicht richtig verbaut wurde. Etwa 20 Grad im Uhrzeigersinn steht die Marke bei OT neben dem Finger. Keine große Sache, aber da es um den Rumpf geht, wird der Motor nochmals nach Essen zu Wittkuhn reisen. Der behebt den Fehler und darf dann gleich den Motor einstellen ;-). So wird aus der Not eine Tugend, und der Pommes-Motor steht vor seinem ersten Probelauf! Noch im Februar wird es so weit sein...

Montag, 11. Januar 2010

Projekt Pommes: Motordetails

Auch diese Pics sind dank der Datensicherung nu wieder aufgetaucht: Abholung des Motors bei Wittkuhn am 28.12.2009
Wilfrieds heavy duty Ölpumpendeckel.
Die Vergaser hatte ich noch liegen. Sie waren nicht so dreckig wie die Viecher, die auf dem Motor waren. Also haben wir erstmal die genommen.
Der Tisch voller Teile war die Überraschung schlechthin! Wir haben da so einen Autoteile-Höcker, der schlichtweg alles hat! Und alles auf Lager. Und super kompetent. Der Hammer!

Frage: Haben Sie Benzinschlauch?
Antwort: Ummantelt oder nicht, 6, 8 oder 10 mm?

Frage: Haben sie Dichtungspapier?
Antwort: 0,25, 0,5 0,75 oder 1 mm?

Frage: Haben sie Reduzierstücke für Benzinschlauch?
Antwort: 6 auf 8, 6 auf 10 oder 8 auf 10?

Frage: Haben sie Zündkabel und die Messingmuffen dafür?
Antwort: Muffen zum Schrauben oder zum Stecken?

Frage: Öhm, und Unterdruckschlauch?
Antwort: 3,2 oder 4 mm?
und so weiter...
Vergaser zerlegen.
Nach dem Ultraschallbad:
Und wieder zusammen setzen:
Die Benzinpumpe im Originalzustand:
Und als ultraschallgereinigtes Puzzle:
Und jetzt noch ein Rechen-Beispiel ;-))))
So, das war's. Schönen Abend noch da draußen. Was immer Du sein magst!

Richtig fälschen Teil Zwei

Nachdem der Eulenmensch gesagt hat,dass er auch so ein Qualitätsplastikschild(selbstklebend)haben möchte,habe ich mir gedacht,erfüllste dem Räuber den Wunsch.Also wacker zu unserem T-Shirtundaufklebermanndesvertrauens gefahren und gesacht:Mach ma!
War aber gar nicht so einfach,Denn der Kleber sollte die Verpackung nicht verlassen.So hat er also getüfftelt und getan und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Danke Frank,gute Arbeit!!!

Montag, 4. Januar 2010

Projekt Pommes: Da real Motormaniacs

Das Jahr könnte kaum schöner beginnen. Gut: Ich hab mir zwar n Schnupfen gefangen, und das Laptop ist auch Fratze, aber viel wichtiger ist doch: Der Motor vom Vari ist fertig!
Sowohl Spritpumpe als auch die Vergaser sind zerlegt worden und haben in Essigreiniger im Ultraschallbad ihren alten Glanz zurück bekommen. Überholsätze hatten wir. Ich hatte mal welche für die Vergaser gekauft, der Doc dafür einige für die Spritpumpe. Waren herrliche 3-D-Puzzles.
Neue Kabel, neue Schlauchstücke, neue Schellen, alles akkurat verlegt. Dazu noch neue Heizbirnen, neue Lichtmaschine, neue Zündspule, etc., etc.
So sah alles noch aus, als ich den Block am Montag nach Weihnachten bei Wilfried Wittkuhn abgeholt habe. Der Ölkühler ist übrigens auch neu. Köpfe sowieso. Der Block an sich ist so ziemlich original. Lediglich die Verdichtung ist auf 1:8,2 erhöht.
Die gesamte Verblechung habe ich im Schweiße meines Angesichts aufgearbeitet. Dafür hat sie später beim Zusammenbau gezeigt, was in ihr steckt. Mann, haben die sich bei VW damals einen Schwachsinn ausgedacht! An ein paar Schrauben kommt echt kaum dran. Und die Passform ist auch atemberaubend schlecht.
Die Nummer zum Glück. Wilfried hat neben der Nummer von VW seine Kennung eingeschlagen und auch vermerkt, das eine besondere Nockenwelle drin ist (-2).
Wenn der Motor später so schön läuft wie er aussieht, dann bin ich zufrieden. Derzeit zickt der Verteiler noch rum. Der Vorbesitzer hat den Kontakt so angeknallt, dass sich das Gewinde in der Verteilergrundplatte verabschiedet hat. Resultat: Heute noch Verteiler zerlegt und die Grundplatte dem Doc gegeben, damit er in seinen Beständen was Passendes raussucht. Dann fehlen nur noch Kleinigkeiten: zwei Schellen, Öl, ein Zündkabelhalter und sowas...

To be continued. So. Und nun sind wir gleich bei 50000. Bin mal gespannt, wer da wieder alles Bilders postet ;-)))).

Grüße aus München (wo für mich nach entspanntem Schrauben morgen.... nee: heute! die Arbeit wieder losgeht...)