Mittwoch, 28. Juli 2010

Projekt Pommes: Literatur, Lack und lästige Reste

Spa wäre schön gewesen, aber ich konnte nicht so Urlaub nehmen wie ich wollte. Ich machte aus der Not eine Tugend und machte mich wieder an den Vari. Zunächst besuchte ich meinen Lackierer. Da gab es ein erstes schönes Ergebnis zu sehen:
Das Rot ist soooooooo geil! Inzwischen ist der ganze Wagen lackiert. Der Doc war da und hat mir eben begeistert am Telefon berichtet.
Auf ebay habe ich dann auch noch was Schönes entdeckt: Einen Reparaturleitfaden auf Microfiche. Alle neun Filme in gutem Zustand in Original-Ordner und alle 33 Schaltpläne für die Typen 1, 2, 3, 4 und 48 (K70). Gleich mal auf dem Lesegerät ausprobiert. Geil! Vor allen Dingen mit allen Ergänzungen bis 1980!
Auch das gab's auf ebay: Neue Universal-Sicherheitsgurte mit Peitschen in VW-typischer Länge zum halben Neupreis. Tjoa. Da habe ich zugeschlagen....
Nun zu den lästigen Resten: Wischermotor gesäubert, Wellen geschmiert, Wischerarme lackiert...
Pedalerie lackiert, Fensterführungen auch, Fensterheber und Schlossfallen von altem Fett befreit und neu abgeschmiert...
Alle möglichen Teile schwarz lackiert, wie etwa die Hinterachse, Rammbügel, Stoßstangenhalter....
Dann alle möglichen Kunststoffteile sauber gemacht, wie etwa Wischwassertank, Lüftungs- und Heizungsteile, Bremsflüssigkeitsbehälter...
Den Schriftzug so gut wie möglich aufgearbeitet. Die sind leider recht selten und deshalb lohnte da die Aufarbeitung. Dazu noch den "Export-Strich"...
Na? Was ist das? Klar: Nummernschildbeleuchtung. Habe ich mal silber gemacht. Original ist elfenbein angesagt...
Dank an Jürgen aus Kiel! Der hat mir u. a. die Sonnenblendenhalter gechickt. Sauber gemacht. Fertig.
Schlossfallen auch noch ein wenig poliert. Man hat ja sonst nix zu tun...
Das also ist passiert, während die ganzen anderen Räubers und die versammelte VW-Familie in Spa Spaß hatte. Aber kommendes Jahr bin ich auch wieder mit dabei. Mit dem Vari. Samstag hole ich ihn vom Lacker und bringe ihn zum Hohlraumkonservierer. Fehlen nur noch ein paar Teile, auf die mich diverse Teilehändler so warten lassen ;-). Bald ist Zusammenbau angesagt. Aufzuarbeiten ist so gut wie nix mehr. Ein Tag Arbeit noch vielleicht. Es wird!

Sonntag, 18. Juli 2010

Projekt Pommes: Koffer gepackt!

Ein VW Typ 3 ist nicht so wirklich geeignet für den Einbau einer Musikanlage. Eine mögliche Lösung des Dilemmas ist, die Lautsprecher in einen Koffer zu schrauben. Der Vorteil ist, dass man den Boxenkoffer dann auch woanders verwenden kann. Nun hatte ich mir überlegt, dass es noch besser sei, zwei einzelne Boxen in einen Koffer zu legen, denn die könnten dann auch mal ganz unabhängig vom Koffer zum Einsatz kommen.

Der Zufall wollte es, dass Daniel/DSR auf dem Sperrmüll einen Koffer fand und mir schenkte. Ein weiterer Zufall wollte es, dass ich Sebastian Eder kennen lernte. Der wohnt bei Nürnberg, hat eine ziemlich desolate Stufe, die er mit größter Akribie wieder zum Leben erweckt und für die ich schon etwa eine Tonne Teile von Bergkamen (also vom Doc) nach Süden befördert habe. Meister Eder ist Schreiner. Und so fragte ich ihn, ob er mir nicht Boxen bauen kann. Klar konnte er. Gestern habe ich sie abgeholt...

Ich bin überwältigt! Passen saugend schmatzend rein, sind schon komplett verdrahtet, der Holzkorpus feinstens lackiert, Filzfüßchen drunter, Deckel mit Hifi-Bezugsstoff. Der Oberhammer! Und dafür, dass die Lautsprecher Billigware von ebay sind, klingen sie auch noch erstaunlich gut.

Danke, Meister Eder! Schon genial, wie sich VW-Fahrer untereinander helfen! Danke auch an Daniel fürs Koffer finden. Und an Peter Voss, dessen Soundkoffer mich mal auf die Idee gebracht hat....

Donnerstag, 24. Juni 2010

Projekt Pommes: Mit Profis arbeiten



Saubere Arbeit! Samstag habe ich die Teile zum Sandstrahler gebracht, seit gestern liegen sie wieder bei mir daheim. Und Jens macht sogar zu allen Teilen, die er bekommt, eine kleine Fotodokumentation. Tiptop würde ich sagen! Wie Ralle schon richtig gesagt hat: Es ist gut, wenn der Fachmann an der Strahl- und an der Lackierpistole auch selbst VW fährt und "unsere Schmerzen kennt". Danke an Jens Kraft und nen schicken Tach noch an alle da draußen!

Sonntag, 20. Juni 2010

Projekt Pommes: Ohne Fotos

Dieses WE musste ich auf jeden Fall hoch in den Pott, den Ingo hat ja heute (Sonntag) Geburtstag und dementsprechend reingefeiert. Der Samstag gehörte bis zum Abend mal wieder dem Vari. Der von Tacho Thomas überholte Tacho war inzwischen eingetroffen, außerdem der Bremsleitungssatz vom SchmiLo und die saugeilgenialen High Performance Heavy Duty Drehstabdeckel mit Nadellagern von GWD, damit die Drehstabrohre auch schon mittig stehen.

Nachdem Sattsehen daran, ging es mit einigen noch zu strahlenden Teilen auf Empfehlung von Ralle (Intermational Musselschrupping) nach Solingen zu Jens Kraft Sandstrahltechnik. Sehr freundlicher Empfang, klasse Gespräche, viel gelacht! Ich denke, das war eine gute Entscheidung! In wenigen Tage holt der Doc die Teile dort wieder ab und liefert einige Dinge, die Jens für seinen Käfer-Projekt braucht. Man ist halt unter Gleich-Verrückten ;-))))

Ansonsten habe ich angefangen, das Getriebe zu reinigen (von außen). Es sieht gut aus!, Evtl. komme ich sogar in die ganzen Ecken gut rein. Dann wirkt es fast wie poliert. Ich überlege schon, ob ich mir die Schufterei wirklich gebe und dann nur Klarlack drüber mache.....

Mal sehen. Anfang Juli geht es weiter. Dann mach ich auch wieder Fotos ;-)

Ein Foto gibt es doch. Aber es ist von GWD, nicht von mir. Sehen die Deckel nicht toll aus??? Das musste ich mir einfach geben für den Vari. Auch wenn die Dinger nicht ganz billig waren.

Montag, 14. Juni 2010

Projekt Pommes: To do....

Kommendes WE geht es weiter. Achsteile säubern - oder besser strahlen (wenn ein ganz bestimmter Freund in Essen Zeit hat... oder wenn er sogar noch ne bessere Idee hat ;-)))) ). Alternativ wartet noch ein Kübel Weichspüler mit Gummiteilen auf mich.
Und den blöden Pedalbock auseinander puzzlen, säubern, lackieren und zusammenbauen. Mag ich auch nicht. Aber muss ja.
Dann noch ein paar weitere Teile aufarbeiten und checken, ob die Pakete von Tacho-Thomas, GWD, SchmiLo, Classic Parts Center und Ge.-Ma.-Classics angekommen sind...

Und dann ist so langsam alles getan. Nur vor dem völlig verbastelten Kabelbaum habe ich bislang echt kapituliert. Da graut mir noch vor. Aber es muss ja sein. Also ran an den Feind! Wird schon. Den größten Mist hebt man sich halt für den Schluss auf...

Sonntag, 13. Juni 2010

Projekt Pommes: Teilelager

Bei Eugen in Salzburg hatte ich mal einen guten Tank gegen andere Teile getauscht. Nun habe ich ihn noch bei Syre in Bönen entlacken und entrosten lassen.
Gleiches gilt für das Scharnierblech. Der Doc hat es zig mal mit zu Treffen geschleppt und wie sauer Bier für 80 Euro angeboten. Gut: Es war ne kleine Beule drin und scheiße dreckig. Aber nach ein wenig dengeln und einem Bad bei Syre...
Auch der Innenausstattung geht es immer besser. Amor All und viel Geduld helfen...
Man kann sogar die Heizungshebel polieren. Stahlwolle und Autosol reichen. Links ragt keck ein NOS-Scheinwerfer ins Bild...
Party feiern is erst mal nicht. Der Platz wird gebraucht für eine Menge feiner Teile...
Alles aufgearbeitet. Und auch das Scharnierblech strahlt wieder nach Grundierung, überlackierbarem U-Schutz für die Struktur und matt weißem Lack. Sieht wie original aus...
Gevatter Tank im schwarzen Gewande. Und sie Reserveradwanne. Wie von VW: Tank etwas matter, Wanne in glänzend lackiert. Aus der Büchse. COE-Sven mag es mit Grausen hören ;-)))
Der Anlasser liegt nun auch schon Jahre bei mir im Keller rum. Rein damit!
Und auch die Heizungs-Schnüffelstücke habe ich gereinigt und mit hitzebeständigem Lack behandelt. Sieht zwar später keiner, weil die über dem Getriebe sitzen aber was soll's...
Es wurden noch viel mehr Teile aufgearbeitet oder noch angeschafft. Aber das würde den Rahmen sprengen. Es bleibt auch immer noch was zu tun, aber bald ist alles, wirklich alles fertig zum Einbau. Vom Mäusepariser bis zum Motor. Sobald Pommes vom Lacker wieder da ist, soll er direkt hohlraumversiegelt und zusammengebaut werden. Das ist das Ziel.

Samstag, 12. Juni 2010

Projekt Pommes: Pommesschale

Die Aufgabe lautete: Fertigen sie aus einem Typ 3-Automatikboden einen Boden für Schalter. Das ist nicht sooooo schwer. Eine 70er Stufe spendete hierzu Pedalbock, Schaltzugrohr, Blech für Schaltstangendeckel, Antriebswellen und Getriebe. So können wir uns sicher sein, dass alles passt. Ursprünglich wollten wir das Blech hinten einschweißen (das für den Schaltstangendeckel). Aber warum nicht mit der Reißnadel nach Muster markieren, mit dem Druckluftblechknabber ausschneiden und mit der Wapuza bördeln? Gesagt, gesägt:
Hier sehen wir das schon eingesetze Röhrchen. Der viele Platz rundum kommt daher, dass wir...
... einfach den kompletten Boden des Rahmentunnels rausgetrennt haben. So konnte man gleich das Ding ausbeulen, entrosten und streichen. Danach wieder anheften und dicht punkten:
Und fertig! Boden von oben...
... und von unten! Kein Gramm Spachtel, kein Zinn, nichts. Nur Farbe. Die Schraubkanten sind auch neu. Die Außenbleche haben wir uns abkanten lassen und von vorn bis hinten angeschweißt. Die Wagenheberaufnahmen sind als überflüssig erkannt worden...
Boden fertig! Aber im Urlaub war zwischen Geeste und dem Typ 3-Treffen noch mehr Zeit...

Donnerstag, 6. Mai 2010

Suche gute Vari-Rückbanklehne, schwarz, Kunstleder, L

Eigentlich sollte sowas einfach sein, ist es aber nicht: Suche für meinen Vari eine gute Rückbanklehne aus schwarzem Kunstleder. Gummi auf der Rückseite sollte auch noch gut sein. Gesucht wird die "L"-Variante, also mit "Streifen", nicht die glatte Version vom Standard. Falls wer was hat und veräußern möchte, bitte Mail an DSR-Mailadresse.

Viele Grüße

Montag, 19. April 2010

Projekt Pommes: Hochkant gebraten und ausgeliefert

So, Leute: Pommes ist beim Lacker. Am Donnerstag, dem 8. April 2010, rund acht Monate, nachdem wir mit der Karosserie begonnen haben, kam der große Tag am letztmöglichen Tag eines lächerlich kurzen "Urlaubs". Das Schöne: Die Spaltmaße stimmen sogar einigermaßen. Jedenfalls so gut, dass wir zufrieden sind – besonders wenn man bedenkt, dass der Karren ganz erheblich geschweißt ist und nur dank eines massiven Stahlrahmens nicht zusammengeklappt ist. Danke noch mal an dieser Stelle an Uwe und Nino für das Leihen des Anhängers!!!!!
Aber bevor es auf den Anhänger ging, hat der "Pommesbrater" noch eine Idee gehabt: Hochkant stellen, das Ding! So könnte man die allerletzten Stellen schweißen und alles noch mal besser prüfen. Und bequemer sei das auch. Öhm, ja... Stimmt:
Und dann packte mich noch der Ehrgeiz. Ich dachte mir, dass man diese Region da überm Getriebe und den anderen Mist später eh nicht mehr sieht und wollte das so lassen. Aber als ich da jetzt so draufguckte...
Also Flex angerissen und ab dafür.
Und fertig! Zwei kleine Teilbereiche habe ich nicht erreichen können. Aber insgesamt gibt es nun so gut wie keine Stelle mehr am Vari, die nicht entrostet oder bearbeitet worden wäre. Das wird erstmal ne Weile halten...
Es ist also erstmal vollbracht. Nächstes WE ist allerdings schon wieder ein Großkampftag angesagt: Am TL Ölwechsel und neue BreFlü, dann noch mal eben mit dem "Brater" einen Typ 3 aus der Nähe von Hannover holen und Kleinkram zum Entlacken nach Bönen bringen....

Harte Zeiten, aber es lohnt sich!

Montag, 22. März 2010

Projekt Pommes: Step by step

Okay, also nachdem Mr. C auf ein wirkliches High End-Projekt hingewiesen hat, ist das hier natürlich eher Butter und Brot. Aber wie war das doch gleich? Lieber ne Blinde im Bett als ne Taube auf dem Dach? So ähnlich...

Na jedenfalls haben wir die "Lufttaschen" und Verstärkungsbleche aufgesetzt. Man sieht, dass hinten unten an der "Tasche" noch ein Blech angefügt wurde. Da war was weggeknuspert. Ich hätte in diesem Fall einfach unten dicht gepunktet und gut. Nicht so mein Edelschweißer: Doc Schrott hat nachgefertigt und war ziemlich entrüstet: "Du willst doch wohl JETZT nicht das Pfuschen anfangen?" 'Tschuldigung. Dachte ja nur, dass das später ohnehin nie wieder einer sieht...

Ansonsten haben wir noch schön "Klebt & dichtet" von Würth aufgetragen. Alter! Das klebt nicht nur wie Bärenscheiße, das IST Bärenscheiße! Aber viele Schrauber schwören drauf.

So, nun noch die Mini-Durchrostung am Dach, eine Stelle an der Schraubkante, die wir erst im (erneut) abgehobenen Zustand dran kommen und dann alle Anbeuteile noch mal probehalber anbauen – dann darf der Lacker ran.

Montag, 15. März 2010

Projekt Pommes: Die letzte fiese Stelle

Die Nacht zum Samstag gehörte mal wieder der Fahrt nach Bergkamen. Das Projekt wartete. Am Morgen kurz mal beim Daniel vorbeigeschaut, ab Mittag dann ab an den Vari. Das hier ist das letzte Blech, das aus Rostgründen von der Karosserie getrennt wurde. Ein Teil der rechten Lufttasche hinten unter dem Kotflügel:
Das hier ist die "Tasche" samt (noch fehlendem) Wasserablauf. Wir hatten alles alte und schon von einem Vorbesitzer nachgefertigte Blech sorgsam rauspräpariert. Allerdings war uns das vorgefundene Blech letztlich zu schlecht angepasst.
Also auf zu einem letzten Eigenbau mit Schraubstock und Hammer:
Eingeschweißt und mit Trenn- und Schruppscheibe die Schweißpunkte glätten. Anschließend alles schön mit der Drahtbürste sauber machen:
Apropos Drahtbürste: Einmal das Dingen auf der Flex habe ich dann noch am Dach angesetzt. Während der ganzen Restaurierung war unser Spruch immer: "Aber wenigstens ist das Dach nicht durchgerostet." Denkste! Aber hier ist es nur ein kleines Blech. Und der Entschluss, das Dach auch lackieren zu lassen, war ohnehin schon gefasst:
So, nu is auch die Rundung an Ort und Stelle. Alles schön verschleifen und dann noch rot grundieren. Fertig soweit. Nun fehlen nur noch die Außenbleche und zwei Versteifungen. Die sind kommendes Wochenende dran, aber erst werden noch die Nähte und Sicken mit Dichtmasse verzogen. Deshalb bleiben die Bleche also vorerst noch beiseite:
So sieht alles von unten aus. Hätte vielleicht noch schöner werden können. Aber es ist alles stabil und vor allem rostfrei.
Eigentlich sollte dann Feierabend sein, aber wir haben dann doch noch den Rahmentunnel aufgetrennt, denn das Röhrchen für das Kupplungsseil muss ja noch rein. Und so kann man besser arbeiten. Außerdem ist das Tunnelunterblech ziemlich verbeult. Das wollen wir noch wieder schön glatt dengeln. Soll ja alles wieder schön werden:
So, das war mal wieder ein Samstag, an dessen Ende ich dann auf Ingos Party eingeschlafen bin. Aber es wird immer besser mit dem Vari. Schritt für Schritt. Ende März geht es zum Lackierer. Der Termin steht. Und wenn alles glatt geht, dann ist Pommes zu Spa fertig. Exakt ein Jahr, nachdem die Arbeiten losgegangen sind. Wenn alles glatt geht...

Sonntag, 21. Februar 2010

Projekt Pommes: Ein perfekter Tag, Teil 1

Samstag, der 20.2.2010. Ein wichtiger Tag im Leben eines Variants. An diesem Samstag sollte der Motor wieder zum Leben erwachen und wichtige Bereiche der Karosserie sollten in Eigenarbeit gesandstrahlt werden. Dazu musste die mobile Sandstrahlanlage von Ralle (International Musselschrupping) zu mir nach Bergkamen aus Essen und der Motor zu Wilfried nach Essen gebracht werden. Vorher aber musste ich noch von München nach Bergkamen und die Garage leer räumen. Um 1 Uhr früh war ich in Bergkamen. Um 8 Uhr nach ein paar Stunden Schlaf habe ich die Garage leer geräumt. Um 9 Uhr pünktlich war Carsten da, um mit mir den Motor aus dem Keller zu schleppen und in den Skoda zu packen: Voila! Ein Skoda mit quer eingebautem luftgekühlten Heckmotor! Auf nach Essen!
Dort den Motor an Wilfrieds Motorständer gepackt. Der Meister selbst würde den Startknopf drücken und zuvor die Verteilerwelle richtig einsetzen.
Und nun galt es! Wir waren um 10 Uhr 20 in Essen. Ralle hatte ich schon von unterwegs angerufen. Er hatte den Kompressor und alles andere schon verladen. Super! Da hatten wir ne Menge Zeit gespart! Die weitere Planung sah so aus, dass Wilfried den Motor einstellen sollte, und wir ihn später wieder abholen würden. Wilfried aber winkte ab: "Der läuft gleich. Wirst sehen." Nur so viel: Noch mal nach Essen fahren mussten wir an diesem Tag nicht mehr.

Resultat seht ihr in Teil 2. Teil 3 zeigt die Sandstrahlaktion, Teil 4 des perfekten Tages weist in die Zukunft, und die wird flauschig.