Rund vier Monate nach der Bergung aus einem etwa 12 Jahre dauernden Dämmerschlaf als halbfertiges Projekt hat das Phantom gestern meine Garage in Richtung Lackiererei Kirchner in Unna verlassen. Die vergangenen vier Monate haben gezeigt, dass der Wagen noch so einige Überraschung bereitgehalten hatte. Wäre der tatsächlich in dem Zustand wie er war, lackiert worden, dann wäre ihm das nicht gut bekommen. Gut, dass die Verspachtelungen runter sind, gut auch, dass nun alles Strahlgut aus den Hohlräumen raus ist (siehe auch noch mal letztes Bild dieses Postings). Die Anbauteile werden nun in Form geklopft und verzinnt. Danke an Thorsten Bramey für den Transport und an Camelot für die helfende Hand dabei!
Vor Ort haben wir die Achsen wie geplant demontiert und das Phantom auf ein leicht zu rangierendes Rollbrett gestellt.
Die Achsen habe ich zur Überarbeitung wieder mitgenommen.
Die Vorderachse ist wider Erwarten NICHT durchgerostet. Hätte ich drauf wetten können. Nun kann das bereits gekaufte Ersatzteil erstmal in den Fundus wandern. Diese Achse wird weiter verwendet.Am Freitagabend habe ich noch kurzerhand beide Schwelle angebohrt und mit Druckluft ausgeblasen. Das hier ist das Resultat: Beide Schweller waren satt mit Strahlgut gefüllt. Das hätte schön Wasser gebunden und für Rost gesorgt. Gefahr erkannt und gebannt. Burkhard bläst jetzt nochmal alles durch. Dann sollte der Wagen so gut wie frei von den Hinterlassenschaften des Sandstrahlers aus Unna sein, der vor etwa 12 bis 13 Jahren diesen Wagen in der Mache hatte. Ich kenne heute Betriebe, bei denen so etwas ganz gewiss nicht in den Hohlräumen zurückbleibt.
So, nun geht es an den Achsen weiter und an den vielen Kleinteilen, die noch im Keller liegen. Ach ja: Und der Motor muss ja auch noch gemacht werden. Da bin ich grad was am Planen dran. Doch dazu die Tage wieder mehr...









