Dienstag, 10. März 2015

Das Phantom: Schleif-Arie, Teil 1

So, heute ging's los. Erstmal in den Baumarkt, grobes Schmirgelpapier holen. Zopfbürste hatte ich noch. Was ist Mittel der Wahl, um alte Spachtelmasse runterzuholen und natürlich Lack verschiedenster Sorten?
Lösung: "Negerkeks" für die Flex. Leiser als die Drahtbürste und wesentlich effektiver – und effektiver als 80er Schmirgel ohnehin. Auch wenn das mit der Maschine so schön leise geht.... :-/
So sah es nach Minuten aus. Die Garage sah in kürzester Zeit aus wie Sau. Man riecht zum Glück gut, ob man Spachtel oder Lack schleift. Da, wo nur noch Lack war, war das komplette Abschleifen nicht so wichtig. Aber Spachtel ist "offen" und zieht Wasser. Und dieser Spachtel hatte so rund 15 Jahre Zeit zum ziehen...
 Die Haube war als nächstes dran.

 Eben mit Zinkstaubgrundierung übergehaucht. Soll ja nicht gleich wieder rosten.
Fertig! Übrigens: Da, wo es rot ist, riecht es beim Schleifen nach der Scheune, in der der Wagen gedämmert hat. Verrückt...


Danach Garage putzen, Wagen mit Kompressor ausblasen und aussaugen. Und dann beide Alltagskarren durch die Waschanlage fahren. Der Wind stand so toll, dass der ganze Staub auf den dunkelblauen Autos landete. So ist immer was zu tun :-D
Morgen geht's weiter. Bin froh, dass ich die Kurve gekriegt und mit Schleifen angefangen habe. Bock habe ich gar nicht drauf gehabt. Aber heute mit dem Spachtel war das Schlimmste. Nun gehts recht fix, denke ich. Neue Negerkekse liegen bereit....

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